02.02.2018, 09:14 Uhr

"A richtig geile Zeit" mit den "Lungauern" in Söll

"Die Lungauer" sorgten für beste Stimmung in der Söller "Moonlight Bar" (Foto: Haun)
SÖLL (flo/nos). Mit ihrem Hit "A geile Zeit" eröffneten die "Lungauer" am vergangenen Mittwoch, dem 31. Jänner, ihr Konzert im Szenetreff der "Oberkrainer"-Freunde, der "Moonlight Bar" in Söll. Sie gelten derzeit als eine der erfolgreichsten junge Oberkrainer-Bands in ganz Österreich und spätestens an diesem Abend wurde den zahlreichen Gästen auch klar warum.

"Es ist fast nicht zu glauben dass das alles live gespielt wird, denn sie spielen so perfekt als würde man eine CD anhören!"
Szene- und Musikkenner in der Moonlightbar 

Besonders ihr perfekt abgestimmter fünfstimmiger Gesang zeichnet die sympathischen Salzburger aus, A-cappella-Lieder wie "Weißer Spritzer" sind dafür ein prägnantes Beispiel. Auch bei flotten Polkas und Walzern kommt der feine Gesang nicht zu kurz und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Interpretationen von anspruchsvollen "Mooskirchner"-Stücken – wie "Lass die Tränen" oder "Ich liebe das Leben" – den Originalen um nichts nachstehen. Das bunte Repertoire der Gruppe beinhaltet natürlich auch zahlreiche Szene-Evergreens, aber auch ihre Eigenkompositionen, die bisher auf drei CDs verewigt wurden, brauchen sich nicht zu verstecken. Blasmusikfreunde kamen bei "Böhmische Liebe" nicht zu kurz, die "Lungauer" interpretierten den Klassiker im eigenen Stil hörenswert.

Wie in der "Moonlight Bar" üblich, erklomm gegen Ende des Auftritts Wirt Ernst Schroll Jun. die Bühne und sang "Noch einmal erklingt der Walzer" und "Mädel aus Krain" mit den "Lungauern". Zum Abschluss des Abends ging das Konzert in eine gemeinsame "Jam-Session" mit lokalen Musikern über, an der Bar soll noch bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen weitergefeiert und weitergespielt worden sein.

Das Who-is-Who hörte zu

Erwartungsgemäß ließen sich auch dieses Konzert zahlreiche Größen der Tiroler und Bayrischen Szene nicht entgehen – als "größter Szenetreff den es in ganz Tirol und Bayern gibt", wie auch einige bayerische Musikanten bestätigten, gilt die Bar seit Längerem. Jakob Strasser ("Tiroler Nachtschwärmer"), Alois Pfeffer und Gerhard Pletzer ("Duo Edelraute"), Gerhard Lackner ("Kathreiner"), Franz Pischler ("Grenzland Sextett"), Günther Sitzmann ("Schlossberg Quintett"), Hans Vorhofer ("Hahnenkamm Trio"), Paul Schwentner (Veranstalter des großen jährlichen Musikantentreffen in Kössen), Stefan Schwentner ("Klobnstoana"), Christian Grindhammer sowie Christian Pöll und Helmut Mayr (alle drei "Schwoicher Buam"), Pepi Berger ("Ebbser Buam"), Werner Mair ("Milser Musikanten"), Gerhard Hofbauer ("Quintett Harmonie"), Sepp Gandler ("Tschirgant Spatzen"), Adolf Holaus ("Sommerwind"), Othmar Harkam ("Alois Keuschniggs 4 Tiroler Buam"), Helmut Hellweger ("Milser Buam"), Anton Gruber ("Quintett Koasawind"), Günther Atzl ("Brandenberg 3"), Michael Neuhauser und Michael Mayr (beide "Unterland 4"), Sepp Osl ("Der harte Kern"), Martin Winkler ("Tiroler Alpenbummler"), Florian Haun ("Die jungen Tiroler"), Bernhard Anker ("Die jungen Thierseer"), Martin Scharnagl und Alexander Wartner ("Viera Blech"), Tobias Auer und Ernst Schroll (beide "Alpis"), Lukas Mitterer ("Zillertal Wind"), Mario Steiner sowie Markus Rupprechter und Michael Kreuzer (alle "Unterland Echo"), Markus Schrottenbaum ("Oafoch Tirol"), Hans Exenberger ("Kaiser Krainer") sowie Anton Krimbacher ("Jetlag") und viele weitere Tiroler Musikanten waren anzutreffen. Aus Bayern kamen Thomas Ringsgwandl, Herbert Gartner und Günter Leberfinger (alle "Bast Scho"), Markus Frontczak und Martin Schwaiger ("Die lustigen Bergla") und der bayrische Instrumentenbauer Sebastian Schwaiger sowie Hans Kaffl und Anton Schwaiger (alle "Hoaz Bräu Musikanten") zum Musikgenuss und zur Fachsimpelei.

Ursprünglich begannen die "Lungauer" ihre Karriere im Jahr 2000 unter dem Namen "Murtal Express", benannten sich aber vor sechs Jahren um. Im Laufe der Jahre absolvierte das Quintett Auftritte in ganz Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Spanien, Großbritannien und sogar in Malaysia und Singapur. Auch beim berühmten "Musikantenstadl" waren sie zu Gast und wurden bei der österreichischen Talentshow "Die große Chance" aufgrund ihres perfekten Gesangs als "OHRale Befriedigung" bezeichnet. Besondere Highlights waren für sie der Gewinn des "Alpen Grand-Prix" in Meran für eine Gemeinschaftsproduktion mit den "Oberkrainer Polkamädels" sowie die Auszeichnung mit dem "Prädikat in Gold" beim internationalen Oberkrainerwettbewerb im slowenischen Kranjska Gora.
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