30.06.2017, 11:56 Uhr

Kirschenfest im Hexenwasser am Sonntag, 9. Juli 2017

Wann? 09.07.2017 11:00 Uhr bis 09.07.2017 14:00 Uhr

Wo? Hexenwasser, 6306 Söll AT
(Foto: Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental)
Söll: Hexenwasser | ... mit Kirschkernweitspucken & Eröffnung des neuen Kirschkino's.

Tägliche Vorführungen im Kirschenkino über die Geschichte rund um die Kirsche und wie sie nach Hochsöll gekommen ist.

Zudem erwarten Euch zahlreiche kulinarische Genüsse rund um das Thema Kirsche und stimmungsvolle Hausmusik.

Anbei noch ein paar Hintergrundinfos von Hexenwasser-„Flüsterer“ Matthias Schenk zur Salvenkirsche:

Er kommt zurück, ein Heimkehrer. Die Szene spielt in Söll, nach dem 2. Weltkrieg. Der Söller Soldat Georg Laihartinger kehrt aus dem Russlandfeldzug zurück. Beim Marsch durch Galizien hat er einen Trieb geschnitten und im Rucksack versteckt.

Wie aus diesem Kirschzweig ein ganzer Kirschwald wird, hoch oben in Hochsöll auf 1200 Meter Höhe, davon erzählt der Kurzfilm „Die Salvenkirsche“. Nach der Filmpremiere mit der Regisseuren Anke Riester, Matthias Schenk und dem Hauptdarsteller Simon Koller wird dieser Film in der ehemaligen Almkammer bei der Gründlalm im Salvenkirschgarten gezeigt: Bauernschläue, Bauernfleiß und die Kunst der Baumpflege. Hexenkunst, deshalb gehört der Film von nun an ins Hexenwasser.

„Rot wie schwerer Wein, samt schwarz wie eine Sommernacht, fest im Fleisch und süß wie Honig.“ Der Söller Bauer Simon Koller (1914-1995) hat so seine Kirschen beschrieben.

Jetzt haben wir einen kleinen Film gedreht, der zeigt, wie es dazu kam. Kirschbäume auf 1200 Meter Höhe, wetter- und frostbeständig, eine unglaubliche Geschichte. Ihre Anfänge liegen im Russlandfeldzug im 1. Weltkrieg, die Geschichte geht weiter, wer unser kleines Kino verlässt, steht mitten im Kirschgarten der schwarzen Salvenkirschen. Und nebenan gibt es eine Verkostung, je nach Jahreszeit, Kirschkuchen, Kirscheis oder Kirschwasser.

Das ist eine Bereicherung im Hexenwasser, eine Verehrung vor der Tradition der Obstbauern und der Familie Koller auf der Gründlalm.

Wir werden immer gefragt, was hat das mit den Hexen auf sich, im Hexenwasser. Nun ist uns ein kleines Kunststück gelungen.
Mit Hexerei, mit Bauernschläue, Bauernfleiss und Bauernkunst, hat ein Söller Soldat vor 100 Jahren einen Astrieb aus Russland, Galizien nach Söll getragen. Aus diesem Zweig wurde der Stammbaum für alle Kirschbäume auf Hochsöll mitten im Hexenwasser. Nach der Premiere am 9. Juli wird der Film täglich für die Besucher gezeigt. Das kleine Kino ist in der ehemaligen Almkammer der Familie Koller von der Gründlalm eingerichtet.

Wer den Film gesehen hat, ist von der Zuversicht erfüllt: „Alles fängt ganz klein und bescheiden an, der Erfolg ist das was folgt. Es braucht nur einen Trieb, einen Antrieb!“
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