14.03.2017, 11:50 Uhr

"Original Schlossberg Quintett" feiert 40-jähriges Bühnenjubiläum

Das "Original Schlossberg Quintett" (von links) Günther und Alfred Sitzmann, Johann Mutschlechner, Hannes Grander und Michael Thaler feiern heuer ihr 40 Jähriges Bühnenjubiläum. (Foto: Haun)

Ein Goldenes Mikrofon, acht Alben, USA- und Kanada-Tourneen sowie Auftritte im Fernsehen und Rundfunk finden sich in der Bühnengeschichte des Quintetts.

BEZIRK (flo). Freude an der Musik - ist bis heute das Motto vom "Original Schlossberg Quintett." Die Gruppe wurde im Jahre 1977 von den damals 15 und 17-jährigen Gebrüdern Alfred und Günther Sitzmann aus Itter ins Leben gerufen. Heuer feiert die beliebte Gruppe, welche bereits zahlreiche Erfolge im In- und Ausland verbuchten konnte, ihr 40 Jähriges Bühnenjubiläum.

Gründung und erste Auftritte
In der Gründungszeit gehörten die Sitzmann Brüder zur Blasmusikkapelle Itter und lernten dadurch den Baritonisten Michael Thaler kennen, welcher seit damals nicht mehr vom "Schlossberg Quintett" wegzudenken ist. Mit dem Gitarristen Harald Lichtmannegger aus Hopfgarten und dem Akkordeonisten Sebastian Faistenauer aus Itter war die aufstrebende junge Gruppe schließlich komplett. Als Namensgeber diente der Itterer Schlossberg aus dem das Wahrzeichen ihres Heimatortes, das weitum bekannte Schloss Itter, herausragt.
"Die Oberkrainer Musik hat uns schon immer gut gefallen und unsere größten Vorbilder waren damals Slavko Avseniks Original Oberkrainer und das Alpenland Quintett", erinnert sich Alfred Sitzmann schmunzelnd. Aus diesem Grund besorgten sich die jungen Musiker die Noten der Stücke ihrer Vorbilder und es wurde fleißig im Keller geprobt. Erste Auftritte ließen auch nicht lang auf sich warten und von 1980 bis 1984 verstärkten die bekannten "Ellmauer Dirndln" das "Schlossberg Quintett" mit ihrer Sangeskunst.

International unterwegs
In dieser Zeit entstand auch ihre erste Schallplatte unter dem Titel "Verliebte Ferien in Tirol" und das aufstrebende Quintett war fleißig im In- und Ausland unterwegs. Es folgten Auftritte in allen Teilen Österreichs, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich, Belgien, Holland und sogar in Amerika und Kanada. Auch im Rundfunk wie etwa bei Radio Tirol, U1, Radio Südtirol sowie dem saarländischen Rundfunk und vielen weiteren Sendern wurden die Titel der beliebten Tiroler Gruppe rauf und runter gespielt. Im deutschen Fernsehen wie etwa bei ZDF Sendungen war das Quintett acht Mal zu sehen.
Bis zum heutigen Tage nahm das Quintett acht Alben mit zahlreichen Eigenkompositionen ihres Klarinettisten Alfred Sitzmann und ihres Akkordeonisten Johann Mutschlechner auf und im Rahmen ihres 30-jährigen Bühnenjubiläums wurden sie mit dem Goldenen Mikrofon ausgezeichnet. "Besonders unsere zwölf Amerika Tourneen waren für uns ein großer Erfolg und sind einfach unvergesslich. Damals haben wir im amerikanischen "Trump Taj Mahal" gespielt und der jetztige US-Präsident war unser größter Brötchengeber", erinnert sich Alfred Sitzmann schmunzelnd.
Weitere unvergessliche Highlights ihrer Karriere waren für die fünf Musiker ein großes Fest in der randvoll gefüllten Saarlandhalle sowie mehrere Auftritte beim Tiroler Fest im belgischen Eupen und beim Tiroler Ball in Wien.

Konstanz und Pläne für die Zukunft
Seit der Gründung vor 40 Jahren gab es nur zweimal einen Wechsel, was beweist, dass auch die Kameradschaft beim "Schlossberg Quintett" groß geschrieben wird. Im Jahre 1982 verließ Gitarrist Harald Lichtmannegger aus gesundheitlichen Gründen die Gruppe. Mit Hannes Grander aus St. Johann konnte aber ein hervorragender Nachfolger gefunden werden. Vor genau 20 Jahren wurde Akkordeonist Johann Mutschlechner aus Kundl der Nachfolger von Sebastian Faistenauer.
"Ein ganzes Album nehmen wir zwar nicht auf, aber eine Single CD mit ein paar neuen Titeln ist geplant", verrieten Alfred und Günther Sitzmann. Ein großes Jubiläumsfest wird es nicht geben, dafür aber mehrere kleinere Veranstaltungen wie etwa ein Jubiläumskonzert in St. Johann und in Kirchberg. Die Termine werden noch rechtzeitig auf der Website der Gruppe bekanntgegeben. "Solange es die Gesundheit erlaubt werden wir auf der Bühne stehen und auch weiterhin Vollgas geben", sind sich die Musiker über ihre Zukunftspläne einig.
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