15.10.2017, 15:44 Uhr

Abwechslungsreicher Übungstag forderte über 400 Einsatzkräfte heraus

Viel Rauch, viel Feuer, noch mehr Herausforderungen: Der BFV Kufstein sorgte für einen abwechslungsreichen Übungstag am Eiberg.

Bezirksfeuerwehrverband lud zur großen Übung ins Zementwerk an den Eiberg. Wehren aus dem Bezirk und dem nahen Bayern trainierten mit Rettungsdienst verschiedenste Einsatzszenarien.

BEZIRK/SCHWOICH/SÖLL (nos). 15 unterschiedliche Einsatzszenarien galt es für die Einheiten der heimischen Feuerwehren am Samstag, dem 14. Oktober, im Zementwerk am Eiberg an der Gemeindegrenze zwischen Schwoich und Söll zu bewältigen. Von Höhenrettung bis zur Schachtbergung, vom Fahrzeugabsturz in die Weißache zum Tunnelbrand am Steinbruch, von Wald- bis zum Tankstellenbrand: Die Übungsleiter des Bezirksfeuerwehrverbandes (BFV) hatten abwechslungsreiche und fordernde Aufgaben für die über 400 Feuerwehrleute der 40 Wehren auf Lager. Etwa zehn Stunden lang waren ständig Einheiten am Werk, um gemeinsam mit Rotem Kreuz (RK) und Samariterbund (ASB) für den Realeinsatz bestens gerüstet zu sein, dafür wurde eigens eine mobile Übungs- und Einsatzleitstelle im Verwaltungsgebäude des Zementwerks eingerichtet.

Auch Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer und Schwoichs Bürgermeister Josef Dillersberger verschafften sich einen Überblick über die Leistungen der Einheiten, die von Beobachtern der benachbarten BFV, der Kreisinspektion Rosenheim, der Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck, des ASB und des RK nach Abschluss der einzelnen Szenarien auch gleich Feedback erhielten. Einige Einsätze wurden durch die vom RK geschminkten und theatererfahrenen Figuranten noch realistischer.
Die FF Landl kümmerte sich um die Verpflegung der rund 500 Beteiligten.
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