18.03.2017, 10:00 Uhr

Basiskurs zu "Stille Nacht" fand in Wagrain statt

Die TeilnehmerInnen und Referenten am Basiskurs vor dem Pflegerschlössl Wagrain mit dem Erweiterungsbau: Hier wird im Dezember das Stille-Nacht-Museum Wagrain mit einem besonderen Ausstellungskonzept eröffnet. Im Bild ganz rechts Martin Reiter und der Salzburger Tourismuschef Leo Braunerer. (Foto: Neureiter)

Martin Reiter hielt zwei Referate über die Verbreitung des Weihnachtsliedes.

BEZIRK / WAGRAIN (red). In Wagrain fand am vergangenen Wochenende der Basiskurs „Stille Nacht vermitteln“ 2017 statt, den die Stille Nacht Gesellschaft in einem Interreg-Projekt durchführt. Dabei geht es in vier ganztägigen Modulen um die qualifizierte Vermittlung eines „Grundwissens Stille Nacht“ in der grenzüberschreitenden Stille-Nacht-Region Salzburg, Oberösterreich, Bayern und Tirol. Die 21 Teilnehmer sollen noch besser qualifiziert und befähigt werden, ihre Aufgabe in den Museen, an den Erinnerungsplätzen, in den Gemeinden und in der Touristik optimal zu erfüllen. Die Verbreitung durch den Zillertaler Orgelbauer Karl Maurischer, die Geschwister Strasser und die Familie Rainer sowie darüber hinaus in alle Welt, referierte Martin Reiter in zwei Modulen.
In Wagrain, wo Joseph Mohr von 1837 bis zu seinem Tod 1848 wirkte, standen im Fachteil „Die Verbreitung und Rezeption“ teils neue Informationen im Blickpunkt: Martin Reiter (Reith im Alpbachtal) berichtete über die Verbreitung in Österreich (mit neuesten Ergebnissen etwa über Waidring mit dem Nachweis einer ganz frühen Niederschrift 1819) und über den Weg des Liedes in die Welt, wobei sich Reiter auf die ersten Textausgaben in den USA konzentrierte. Christian Strasser (Salzburg) gab einen Überblick über die Rezeption des Lieds im Spielfilm. Leo Bauernberger von der SalzburgerLand Tourismus GmbH informierte über die touristischen Initiativen auch in Kooperation mit Oberösterreich und Tirol.
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