01.11.2017, 18:23 Uhr

BRUCKHÄUSL: Blaulichttag an d. Volksschule mit Alarmübung d. Feuerwehr und Schulevakuierung

Kirchbichl: Volksschule Bruckhäusl | (wma) Große Aufregung herrschte am Dienstag den 31. Oktober in der Volksschule Bruckhäusl, nicht nur bei den Lehrern und dem Direktor, viel mehr bei den Schülerinnen und Schülern der sechs Klassen, war doch an diesem Tag ein Blaulichttag angekündigt mir Alarmübung der Feuerwehr. Ein schwieriges Unterfangen für Direktor Gerhard Krigovszky und den neun Lehrpersonen. Galt es doch nach einem vermeintlichen Feueralarm, wobei vom Direktor mittels Handy die Rettungsleitstelle alarmiert werden musste, mit großer Rauchentwicklung, die Kinder, wenn möglich noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten, einerseits über dem Haupeingang andererseits über die Stiege im hinteren Bereich der Schule, in Sicherheit zu bringen ohne dass dabei eine Panik ausbricht.
 
Diese Aufgabe wurde aber vom Lehrpersonal hervorragend gelöst und nahezu alle Kinder konnten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr und der Rettungseinheiten in Sicherheit gebracht werden, dabei durften die Kinder nicht mehr in die Garderobe um Mäntel und Jacken zu holen, so wie sie waren fand die Evakuierung, die im Übrigen einmal pro Jahr Pflicht ist, statt. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge der FF Bruckhäusl waren die meisten Kinder in Sicherheit und so konnten die Mannen der Bruckhäusler Wehr einerseits die Brandbekämpfung aufbauen die von mehreren Seiten mit B- und C-Rohren vorgenommen wurde, andererseits wurde mit Atemschutztrupps die Schule nach eventuellen noch eingeschlossenen Lehrern und Schülern abgesucht. Auf der Westseite der Volksschule wurde der Hubsteiger der FF Wörgl in Stellung gebracht und Eingeschlossene mittels des Bergekorbs "gerettet".
 
Die Evakuierung sowie die Brandbekämpfung wurden bestens ausgeführt, so Bgm. Herbert Rieder, der unter den Übungsbeobachtern zu finden war und war mit dem Verlauf vollends zufrieden.
 
Die Kinder aber auch das Lehrpersonal konnten bereits vor aber auch nach der Übung Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und des Samariterbundes bestaunen. Aber auch die Polizei war mit einem Hundeführer und seinem vierbeinigen Kollegen "Memo" vor Ort, zwei Polizeimotorräder und eine Polizei Streifenwagen rundeten das Besichtigungsangebot ab. Im Turnsaal waren Stationen der Feuerwehr und der Polizei aufgebaut wo den Kindern Wissenswertes, wie etwa ein Notruf abgesetzt wird, von Feuerwehrmännern sowie von Polizistinnen und Polizisten beigebracht. Eine "Mordshetz" war natürlich auch einmal auf ein Einsatzmotorrad der Polizei oder des Samariterbundes zu sitzen und damit ein bisschen "Motorradfeeling" zu spüren.
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