19.12.2017, 10:35 Uhr

 Ein „Haus der Musik“ für Wörgl – "Mercedes zum Preis eines Mittelklassewagens“

Visualisierung zum "Haus der Musik" in Wörgl – 5,8 Millionen Euro möchte die Stadt dafür aufwenden. (Foto: Architekten Adamer & Ramsauer)
WÖRGL (red). Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit soll nun laut eines mehrheitlich gefassten Beschlusses des Wörgler Gemeinderates ein „Haus der Musik“ Realität werden.

Nach Jahren des Gemeindepolitischen Tauziehens und Monaten mit detaillierten Planungen und unzähligen Besprechungen mit WIST, Rechtsanwälten, Vergabejuristen, Generalunternehmern, Architekten, beigezogenen Fachexperten sowie einer Bau- und Qualitätskontrolle, möchte Wörgl nun "ein weiteres modernes, zeitgemäßes und generationsübergreifendes Bauprojekt" angehen: Die Stadtgemeinde wird am Fischerfeld auf Baurechtsbasis ein „Haus der Musik“ errichten.

Das Baurecht werde auf 55 Jahre gewährt, danach bestehe ein Vorkaufsrecht. Das Objekt weist an die 2.640 Quadratmeter Nutzfläche auf und soll neben den Flächen der Landesmusikschule mit 16 Unterrichtsräumen auch Platz für die Stadtmusikkapelle mit ihren Probe- und Sozialräumen schaffen. Des Weiteren sei ein knapp 350 Quadratmeter umfassender Teil für einen Veranstaltungssaal inklusive Foyer eingeplant. Auch die Volkshilfe soll hier mit einem Gastronomiebetrieb ihr neues Zuhause finden.

Die Gesamtbausumme des Hauses der Musik belaufe sich nach ausverhandeltem Bauherrenfixpreis auf 5,8 Millionen Euro, so die Stadtgemeinde.
Da der Gesamtbetrag nicht zur Gänze fremd finanziert werde und den Darlehenskosten Mieteinnahmen aus den Einrichtungen der Volkshilfe gegenüberstehen sollen, betragen die jährlichen Finanzierungskosten laut Stadt 160.000 Euro. Für Bürgermeisterin Hedwig Wechner ist dieses beschlossene Modell „ein Mercedes zum Preis eines Mittelklassewagens“.
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