25.11.2016, 12:24 Uhr

Gemeinden bekommen Rüstzeug für den Katastrophenfall

Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen ist Thema der Schulungen für die Gemeinde-Einsatzleitungen. An den ersten beiden Veranstaltungen haben 79 Personen aus allen Gemeinden des Bezirkes teilgenommen. (Foto: Land Tirol)

Ausbildungsreihe für Gemeinde-Einsatzleitungen im Bezirk Kufstein gestartet

BEZIRK. Tirol investiert Jahr für Jahr Millionen in Sicherheit und Katastrophenschutz. Und trotzdem: Gerade in einem Gebirgsland wie Tirol gibt es keine hundertprozentige Sicherheit vor Naturereignissen. Das Land Tirol schult deshalb die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen und bereitet sie für den Ernstfall vor.

„Wenn trotz aller Maßnahmen etwas passiert, sind die Gemeinden mit ihren Einsatzleitungen massiv gefordert. Hilfe im Katastrophenfall muss organisiert und koordiniert sein. Mit diesem Schulungsprogramm geben wir den Mitgliedern der Gemeindeeinsatzleitungen das notwendige Rüstzeug“, sagt LHStv Josef Geisler.
Aufgabe einer Gemeinde-Einsatzleitung ist es, die Behörde bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen zu unterstützen. „Es geht darum, Ordnung in das Chaos zu bringen, den Überblick zu behalten und die Hilfe bestmöglich zu koordinieren“, so der für Zivil- und Katastrophenschutz zuständige LHStv Geisler.
Nunmehr startete auch im Bezirk Kufstein die Ausbildungsreihe mit zwei Veranstaltungen des ersten Moduls „Grundlagen für Führungskräfte“. „Die Ausbildung stößt auf großes Interesse. Alle 30 Gemeinden des Bezirkes waren vertreten. Insgesamt 79 Personen haben am ersten Modul teilgenommen“, freut sich Herbert Walter von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol.
Das bezirksweise organisierte Schulungsprogramm umfasst sechs Module von der Einführung bis hin zum Planspiel. Insgesamt sollen in den Bezirken bis zum Jahr 2019 über 140 Veranstaltungen abgehalten werden. Zielgruppe der Schulung sind BürgermeisterInnen, AmtsleiterInnen und die Mitglieder der Gemeindeeinsatzleitungen.
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