05.10.2017, 08:00 Uhr

"komm!unity" lud zu Freigeld-Nachmittag

Nach einer umfangreichen Einführung in das Thema Freigeld und Komplementärwährungen folgte eine Besichtigung der Institutsräumlichkeiten. (Foto: komm!unity)

Beim "Themennachmittag" und einem Besuch im Unterguggenberger Institut drehte sich alles um das Wörgler Freigeld-Experiment.

WÖRGL (red). Der Verein "komm!unity" veranstaltete kürzlich gemeinsam mit dem Unterguggenberger Institut einen Themennachmittag in Wörgl. Dabei ging es um das Wörgler Freigeld – ein höchst interessantes Geld-Experiment, das zur Zeit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in der Stadt durchgeführt wurde.
Die ursprünglich geplante gemeinsame Wanderung entlang des Freigeldwanderweges durch Wörgl fiel zwar leider dem regnerischen Wetter zum Opfer, der Stimmung und dem Interesse der zahlreichen Teilnehmer konnte dies jedoch keinen Abbruch tun. Veronika Spielbichler, die Obfrau des Unterguggenberger Instituts, bot ein sehr informatives Alternativprogramm.
Treffpunkt der Veranstaltung war das Wohnhaus des ehemaligen Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger in der gleichnamigen Straße in Wörgl, wo sich heute die Räumlichkeiten des Unterguggenberger Instituts befinden. Unter der Leitung von Spielbichler verfolgt das Institut nicht nur eine umfangreiche Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit zum Wörgler Freigeld, sondern ist auch als Kompetenzzentrum für neue Geldsysteme und Komplementärwährungen über die Grenzen Österreichs hinweg bekannt. Nach einer umfangreichen Einführung in das Thema Freigeld und Komplementärwährungen folgte eine Besichtigung der Institutsräumlichkeiten. Im Anschluss daran besuchten die Teilnehmer noch das nahe Heimatmuseum Wörgl, wo eine Videodokumentation über das Freigeld gezeigt wurde. Alle waren sich einig, dass die gemeinsame Wanderung entlang des Freigeldweges unbedingt nachgeholt werden muss. Das Organisationsteam rund um Kayahan Kaya vom Verein "komm!unity" wird diesem Wunsch gerne nachkommen und einen Termin frühzeitig bekannt geben.
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