17.11.2017, 10:56 Uhr

Münsterer Nachwuchskicker spenden an "Netzwerk Tirol hilft"

Nachwuchsteam des SC Münster mit Werner Meindl (MFM), REHA Zentrum Münster Ge-schäftsführer DI Claus Brunner, Landesrätin Beate Palfrader, Verwaltungsdirektor Christian Elzinger (REHA Zentrum Münster), Netzwerkkoordinator Herbert Peer, Florian Pletzer (pletzerdesign), Trainer Armin Ellinger, Pflegedirektor Mag. Thomas Stippler (REHA Zentrum Münster), und Mark Schrettl (Spenglerei & Dackdeckerei). (Foto: inpublic)

Nachwuchsteam des SC Münster verzichtet auf Spendengelder für Dressen und spendet 1.500 Euro an „Netzwerk Tirol hilft“.

MÜNSTER (red). Passend zur Vorweihnachtszeit besticht das Nachwuchsteam des SC Münster nicht nur mit sportlichen Glanzleistungen sondern auch mit einer guten Tat. Die jungen Kicker haben sich entschlossen, ihre Dressen selber zu finanzieren und die ursprünglich für die Dressen vorgesehenen Sponsoringgelder an das "Netzwerk Tirol hilft" zu spenden. Landesrätin Beate Palfrader konnte gemeinsam mit Netzwerkkoordinator Herbert Peer einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro von der gesamten Nachwuchsmannschaft – ein Großteil der Spieler sind Schüler oder Lehrlinge im Alter von 14 bis 18 Jahren – in Empfang nehmen. Auch die Sponsoren waren bei der Übergabe mit dabei. Erfreulich ist zudem, dass die Kicker mit den neuen Dressen als Herbstmeister überwintern.

Über 1.500 Ansuchen von Menschen in Not jährlich

Bei der Scheckübergabe durch den Geschäftsführer des REHA Zentrum Münster Claus Brunner an Landesrätin Beate Palfrader sowie Netzwerkkoordinator Herbert, machte der Netzwerkkoordinator auf die Not, in die immer mehr Menschen in Tirol geraten, aufmerksam. „Etwa vier bis fünf Ansuchen erreichen uns pro Tag. Das sind über 1.500 jährlich. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen mit geringem Einkommen nehmen unsere Leistungen in Anspruch“, berichtet der Netzwerk Koordinator. „Netzwerk Tirol hilft“ ermöglicht Bedürftigen eine rasche und unbürokratische Hilfe in schwierigen Lebenslagen. Auch Landesrätin Beate Palfrader zeigte sich besorgt darüber, dass es auch in Tirol noch jede Menge bedürftige Personen gibt, die die Unterstützung von Gesellschaft und Politik benötigen. Sie hofft, dass Aktionen wie jene des SC Münster Nachahmer finden.
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