19.06.2017, 12:25 Uhr

START-Preis an Wolfgang Lechner – Innsbrucker Physiker beeindrucken erneut

Bereits im Jahre 2015 wurde Lechner mit dem Eduard-Wallnöfer Preis ausgezeichnet: Georg Gasser, Oswald Mayr (Stiftungsvorsitzender), Wolfgang Lechner, Nikolaus Staudacher und Thomas Lintner (v.l.). (Foto: Czingulszki)

Karlheinz Töchterle gratuliert Hanns-Christoph Nägerl: Wittgenstein-Preis geht an Physiker der Universität Innsbruck.

KUFSTEIN/INNSBRUCK (red). Der Tiroler Abgeordnete und ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Karlheinz Töchterle gratuliert Hanns-Christoph Nägerl: Dem Physiker an der Universität Innsbruck wird der mit 1,5 Millionen Euro dotierte Wittgenstein-Preis, die renommierteste Auszeichnung im Bereich Wissenschaft und Forschung in Österreich, zuerkannt. „Die Innsbrucker Physiker sind international beachtet und bilden ein Stärkefeld in der heimischen Forschungslandschaft – Hanns-Christoph Nägerl ist der neueste und ein sehr erfreulicher Beleg“, freut sich der ehemalige Rektor der Universität Innsbruck. Er gratuliert weiters den vier START-Preisträgerinnen und den zwei START-Preisträgern, darunter Wolfgang Lechner vom Institut für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck. „Die Innsbrucker Physiker beeindrucken erneut!“
Wittgenstein-Preisträger Nägerl ist Professor am Institut für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck, wo er u.a. bei Rainer Blatt sein Doktoratsstudium absolviert hat. Nägerl, der 2011 auch einen der begehrten Preise des Europäischen Forschungsrates (ERC-Grant) einwerben konnte, zählt weltweit zu den führenden Quantenphysikern auf dem Gebiet der ultrakalten Quantenvielteilchensysteme.
Der im Bezirk Kufstein geborene Wolfgang Lechner ist Assistent am Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck und hat unter anderem bei Peter Zoller studiert. 2015 wurde ihm der Eduard-Wallnöfer-Preis zuerkannt. Seine aktuellen Forschungsarbeiten sind auf dem Gebiet der Quantencomputer angesiedelt.
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