14.06.2018, 12:44 Uhr

UPDATE: Kleinflugzeug am Flugplatz Langkampfen abgestürzt – Pilot tot

Notarzthubschrauber, Feuerwehr und Rettungsdienst am Unglücksort. (Foto: ZOOM.Tirol)

Flugzeugabsturz in Unterlangkampfen: "Schlepper" für Segelflugzeuge stürzte in Maisfeld ab, Pilot (76) überlebte nicht.

LANGKAMPFEN (nos). Am Donnerstag, dem 14. Juni, kam es am späten Vormittag, gegen 10.30 Uhr, im Nahebereich des Langkampfener Flugplatzes bzw. des Heliports des NAH "Heli3" zum Absturz eines Schleppflugzeugs.
Feuerwehren, Rettungsdienst, Notarzthubschrauber und Polizei stehen im Einsatz, das Kleinflugzeug stürzte in ein Maisfeld. Die Unfallursache ist Gegenstand der aktuellen polizeilichen Ermittlungen.
Der Pilot, ein 76-jähriger Österreicher, dürfte allein in der Maschine gewesen sein. Er erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen. Der Unglücksort wurde großräumig abgesperrt.

Um 10.28 Uhr ist der 76-Jährige mit einem motorisierten Ultraleicht-Flugzeug vom Flugplatz Langkampfen gestartet und hat ein mit zwei Personen besetztes Segelflugzeug im Schlepptau nachgezogen. Nachdem das Segelflugzeug nach wenigen Minuten abgekoppelt wurde, flog der 76-Jährige eine Schleife, um offensichtlich zum Landeplatz zurückzukehren.

Aus bisher unbekannter Ursache stürzte das Flugzeug allerdings in Unterlangkampfen in der Nähe des Hubschrauberstützpunktes ab. Augenzeugenberichten zufolge soll das Flugzeug in sehr spitzem Winkel am Boden aufgeschlagen haben. Durch den heftigen Aufprall erlitt der  Pilot tödliche Verletzungen. Das Unfallwrack wurde zwischenzeitlich von der Freiwilligen Feuerwehr Langkampfen geborgen und gesichert verwahrt.
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat einen Sachverständigen bestellt und die Obduktion des Leichnams angeordnet. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange.
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