10.10.2017, 12:06 Uhr

Viel filmisches zur "Langen Nacht" in Wörgl

Museumsführer Hans Gwiggner, Freigeld-Referentin Veronika Spielbichler, Obmann Markus Steinbacher, Egon Frühwirth und Peter Weich (v.l.). (Foto: Spielbichler)
WÖRGL (vsg). Mit neuen Themenbereichen präsentierte sich heuer das Wörgler Heimatmuseum zur "Langen Nacht der Museen", die am 7. Oktober wieder kulturinteressierte Nachtschwärmer aller Generationen zum Museumsbesuch animierte.

Exponate zur Geschichte des Rechenschiebers und der Wörgler Firma "Aristo" sowie zum Durchgangslager in Söcking finden nun ebenfalls in der laufenden Ausstellung Platz.

Nur mehr Stehplätze gab's im vollbesetzten Vortragssaal der Musikschule im Dachgeschoß bei Egon Frühwirths Filmprogramm, das sich heuer schwerpunktmäßig dem Thema Wasser widmete. Dabei wurden Filmaufnahmen aus dem Archiv von Hochwasser-Ereignissen des Inns und Wörgler Baches von 1954, 1965, 1994 und 2005 gezeigt, die teilweise erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Eine Doku über die historischen, bereits abgerissenen Kraftwerke in Einöden und Pinnersdorf sowie Manfred Coradellos stimmungsvoller Film übers Feuchtbiotop Filz im Jahreskreislauf zeigten andere Aspekte des Elementes Wasser. Ein filmischer Einblick von Egon Früwirth ins Wörgler Kulturleben von 1998-2004, u.a. mit der Uraufführung von Werner Pirchners Wörgler Freigeld-Fanfare, rundete das Filmprogramm ab.

In den umgestalteten Museumsräumen beantworteten Museumsführer Hans Gwiggner und Freigeldreferentin Veronika Spielbichler gerne Fragen des Publikums.
Die auf Initiative des ORF ins Leben gerufene „Lange Nacht der Museen“ fand heuer zum 18. Mal in ganz Österreich und in Teilen Sloweniens, Liechtensteins, der Schweiz und Deutschlands statt. In der Zeit von 18 bis 1 Uhr präsentierten rund 670 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen ihre Sammlungen und Ausstellungen. In Österreich zählte man 362.460 Besucher, davon 26.416 in Tirol.
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