23.09.2014, 11:44 Uhr

WÖRGL: Berg Bauer Fest - Tausende kamen und feierten mit Martin Hirner mit

Wörgl: Berg Bauer Fest | (wma) 20 Jahre Berg Bauer, dies war der Grund das Martin Hirner, der „Berg-Bauer Chef“, sich an die Stadt Wörgl und dem Stadtmarketing wendete mit der Idee ein kleines Festl auf die Füße zu stellen. Letztendlich aber stellten Stadtmarketing Wörgl in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde sowie der Fa. Bergbauer ein Fest auf die Beine dass sich gewaschen hatte. Tausende Menschen aus Nah und Fern bevölkerten die Bahnhofstraße und auch ein Regenspritzer konnte dem keinen Abbruch tun.

Die Bahnhofstraße glich einem Festplatz bei dem sich die Jagd und Fischerei genau so präsentierte wie Tourismusschulen. Unzähligen heimische Schmankerl konnten genau so verkostet werden wie ein gutes Glas Wein oder Bier. Oder etwa Wein aus Beeren oder anderen Früchten, für jeden Geschmack war etwas dabei. Ob herrliches Lamm, gschmackige Wildgerichte oder die legendären Zillertaler Krapfen, die Besucher durften sich bei einer Schmankerlstraße durchkosten.

Auch eine Reihe von Ehrengästen konnte Martin Hirner zu seinem Fest begrüßen, so waren neben der Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner ihre beiden Vizes Evelin Treichl und Andreas Taxacher, LR Beate Palfrader, NR Carmen Gartelgruber, NR Josef Lettenbichler, LA Barbara Schwaighofer, mehrere Wörgler Stadt- und Gemeinderäte aber auch der Tiroler Landesjägermeister Toni Larcher war zu einem echten Bauern-Fest gekommen.

Für den hervorragenden Festablauf sorgten neben vielen Anderen die Bezirkslandwirtschaftskammer, der Obst- und Gartenbauverein Wörgl, natürlich Berg-Bauer mit einer Käsestraße, der Tiroler Schafzuchtverband, die Wörgler Jägerschaft, Fisch und Fischzucht war ebenso ein Thema wie Trachten und deren Accessoires, wem nach einem guten Glas Wein dünkte der gustierte an zwei Ständen feine Österreichische Weine, oder doch lieber einen frischen Obstsaft, für jeden Geschmack das Richtige und das aus echtem nachhaltigem Anbau. Es war ein Fest dass nach Mehr verlangt so hörte man es an manchen Ständen und es klang auch durch dass dies einfach netter, unkomplizierter und viel gemütlicher sei als dass Stadtfest.

Vor 20 Jahren, so Martin Hirner, hatte er die Idee, nachdem er es war der Latella so richtig bekannt machte, in die Selbstständigkeit zu gehen und einen Betrieb zu gründen bei dem die heimischen Produkte einfach der heimische Bauer an vorderster Stelle steht. Damals hatten wir es schwer, keine Bank war bereit uns einen größeren Kredit zu geben und so kam Hirner bis Holland wo er endlich eine Firma fand die an seine innovativen Ideen glaubte. So legte Hirner seine Idee und seine Philosophie kleinen Sennerein vor und etliche sahen darin den dringend notwendigen Lichtblick nach dem EU Beitritt Österreichs wo für die Milchwirtschaft und den heimischen Bauern grundlegende, nicht gerade immer vorteilhafte, Änderungen hereinbrachen. Ich musste erst einmal die Sennerein übertzeugen dass es nicht Sinn macht sich hinter Emmentaler und Bergkäse zu verkriechen. Heute ist Berg Bauer ein Betrieb der auf vier Säulen steht, einerseits die gehobene Gastronomie, der Großhandel, die innovative Käseboutique sowie der Export in mehrere europäischen Staaten. Seit geraumer Zeit ist sein Sohn Martin ebenfalls in den Betrieb eingestiegen mit der gleichen Philosophie und liebe an der Natur.

Wir haben, so Hirner, zurzeit 28 Mitarbeiter im Betrieb und weitere 115 Mitarbeiter arbeiten in mehreren Sennereinen für uns. Nicht ohne Stolz sagt Hirner, dass etwa Gert Käfer, KADEWE und Kaufhof sowie Meinl im Graben / Wien zu seinen Kunden zählt. Viele Auszeichnungen konnte mit der Betriebsführung aber auch mit den hervorragenden Produkten errungen werden. Im Frühjahr 2015 bringen wir ein weiteres Milchprodukt auf den Markt, welches am europäischen Markt noch nicht gibt und einschlagen könnte wie ehemals Latella, grinst Martin Hirner. Anschließend, meinte der Berg Bauer Chef, durch unsere Unterstützung von kleinen Bauern leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer wunderschönen Naturlandschaft. In mühseliger Handarbeit wird das steile Gelände von den fleißigen Landwirten bearbeitet und aus diesem Grunde soll dieses Fest auch den Bauern dienen sich und ihre Arbeit vorzustellen und den Leuten näher zu bringen.
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