15.10.2017, 21:07 Uhr

WÖRGL: Heumahd im Bereich des Feuchtbiotopes Filz.

Hans Moser, Silvia Neuschmid, Schutzgebietsbeauftragter Philipp Larch, Gerhard Mey (koordiniert die Zusammenarbeit der Flüchtlinge).
Wörgl: Filz | (wma) Am westlichen Ortsrand von Wörgl,Ortsteil Lahntal, Unterhalb des Steinbruches, befindet sich die “Filz”, eines der letzten Reste einer ehemals ausgedehnten vom Wasser geprägten Landschaft im Talboden des Tiroler Unterinntales. Maria Ringler, die faktisch als Schirmherrin der Wörgler Filz gilt, ist Initiatorin auch der speziellen Pflege dieses Feuchtgebietes.

Die offenen Flächen des Biotops, dies sind etwa 1,2 km², müssen jährlich gemäht und der Grasschnitt entfernt werden, um den Stickstoffgehalt zu reduzieren, der aus früheren Düngungen stammt. Am letzten Wochenende wurde wieder die jährlich notwendige Mahd in der "Filz" durchgeführt. So wie in den letzten Jahren wurden Tage vorher mit einem speziellen Balkenmäher der nicht einsinkt die Feuchtwiesen vom Maschinenring gemäht. Am Samstag (14.10.17) trafen sich nun eine Reihe von Freiwilligen und einige Flüchtlinge vom Wörgler Flüchtlingsheim Badel in dem Filz um das Gemähte mit Holzrechen zu Zeilen zusammen zu fassen. Dieses Heu wird dann einige Tage später mit Planen vom Maschinenring und der Werkbank Wörgl aus dem Feuchtgebiet herausgezogen da ein befahren nicht möglich ist.

Der Wettergott meinte es gut und so strahlte die Sonne vom Himmel derweil den "Heumahdern" der Schwitz von der Stirn herunter rann. Leider konnte die Initiatorin, Maria Ringler, diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Sie wurde aber hervorragend vom Schutzgebietsbeauftragten Philipp Larch vertreten der die Arbeiten bestens koordinierte.
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