22.11.2017, 12:00 Uhr

Zwanzigster sozialer Basar der Kramsacher Handarbeitsrunde

Handarbeiterinnen Hedwig Dengg und Wilma Allmedinger, Kramsachs Vize-Bürgermeisterin Karin Friedrich, Handarbeiterin Gitti Klammer und Obfrau Helga Kogler (v.l.) beim Weihnachtsbasar im Kramsacher Wohnheim mit einigen ihrer Basteleien. (Foto: Haun)

Kramsacher Handarbeiterinnen spendeten bisher insgesamt 105.450 Euro, davon 73.950 Euro an die Kinderkrebshilfe.

KRAMSACH (flo). Seit über zwanzig Jahren leistet die Kramsacher Handarbeitsrunde einen wertvollen Beitrag für die Kinderkrebshilfe und soziale Härtefälle in der Region. Am vergangenen Wochenende luden die Handarbeiterinnen zu ihrem zwanzigsten sozialen Weihnachtsbasar in das örtliche Wohn- und Pflegeheim.
"Anfänglich waren wir drei Handarbeiterinnen und unsere ersten drei Basare haben wir im Zillertaler Caritaszentrum in Uderns abgehalten", erinnert sich die Initiatorin und Obfrau der Kramsacher Handarbeitsrunde Helga Kogler. Inzwischen sind die Handarbeiterinnen zu siebt und der Basar wurde heuer bereits zum 17. Mal im Kramsacher Wohnheim abgehalten.
Die zahlreichen Waren werden über das ganze Jahr von den Handarbeiterinnen in mühevoller Arbeit angefertigt und so treffen sie sich die sieben jeden Dienstag Abend sowie am Samstag um gemeinsam zu basteln. "Seit zwei Monaten basteln wir jetzt jeden Dienstag Abend von 18:30 Uhr bis ungefähr 20:15 Uhr mit den Bewohnern des Wohnheims", erklärt Kogler. Manchmal komme es sogar vor, dass vor lauter Begeisterung länger gebastelt wird.
Aufgrund des enormen Andrangs wurde am Samstagvormittag nicht wie üblich um 9 Uhr mit dem Basar begonnen, sondern schon eine halbe Stunde früher. "Nach nicht ganz einer Stunden waren unsere 600 Lose schon verkauft", freut sich die Initiatorin. Auch ihre selbstgebastelten Artikel wie etwa weihnachtliche Holzbasteleien, Krippen, kunstvolle Stoffbären sowie diverse Strick- und Häkelartikel waren bis Sonntagabend beinahe restlos verkauft. Ein weiteres Highlight war das Schätzspiel um eine riesengroße Brandenberger Prügeltorte, welche von der Feuerwehr Aschau in Brandenberg spendiert wurde. Die gesamten Einnahmen werden in den nächsten Wochen wieder an die Kinderkrebshilfe sowie an soziale Härtefälle aus der Region übergeben.
Aus den Einnahmen ihres Basars spendeten die Handarbeiterinnen bisher unglaubliche 105.450 Euro, davon gingen insgesamt 73.950 Euro an die Kinderkrebshilfe, weitere 11.000 Euro an die bedürftige Kramsacherin Elisabeth König, 5.000 Euro an die Hilfsorganisation für Wasserkopfkinder, 2.900 Euro an den Sozialsprengel Kramsach, 2.000 Euro an den Reither Arzt Dr. Magnus Bitterlich zugunsten seines Hilfsprojekts für rumänische Kinder, 1.600 Euro an den kleinen Bastian aus der Wildschönau, sowie 1.500 Euro an eine vom Hochwasser betroffene Familie aus Kössen und 1.000 Euro an eine bedürftige Familie aus Kaisers im Tiroler Lechtal.
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