11.09.2014, 16:30 Uhr

Geschlossen für den Wörgler Damm

Wörgls Bügermeisterin Hedi Wechner und NR Carmen Gartelgruber stehen hinter der neuen Bürgerinitiative.

WÖRGL (mel). "Die Rote Zone bedeutet Gefahr für Leib und Leben", stellt Wörgls Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) klar. Sie und GR Carmen Gartelgruber (FPÖ) wollen daher die neue Bürgerinitiative "Hochwassersicheres Wörgl" unterstützen. Die Initiative fordert einen Dammbau bis nächsten Herbst. "Dieser Damm muss so schnell wie möglich kommen, denn bis 2018 könnte Wörgl schon längst wieder abgesoffen sein", sagt Josef Schernthaner, Sprecher der Bürgerinitiative.
In der nächsten Landtagssitzung wollen SPÖ und FPÖ einen gemeinsamen Landtagsantrag stellen. "Wir hoffen, dass sich der Antrag für den Dammbau zum Allparteienantrag entwickelt", sagt Gartelgruber. Nicht nur für die Anrainer, auch für die Betriebe im Gewerbegebiet ergeben sich durch den Gefahrenzonenplan große Probleme. "Mir sind bereits vier Firmen bekannt, die sich durch die Rote Zone nicht ansiedeln konnten. Somit wird der Stadt auch ein wirtschaftlicher Schaden zugefügt", ärgert sich Wechner.
LA Alois Margreiter (ÖVP) hingegen ist besorgt, dass FPÖ und SPÖ aus diesem Thema "politisches Kleingeld schlagen wollen", und setzt sich für den Bau eines Hochwasserdammes in den nächsten vier Jahren ein.
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