05.09.2018, 11:50 Uhr

Erler Passionsspieler auf Inspirationsreise in Israel und Palästina

Blick über Jerusalem und den Felsendom (Foto: Michaela Gugglberger)

Reisegruppe aus der Unteren Schranne wandelte auf den Spuren Jesu – auch zur Einstimmung auf das kommende Passionsspieljahr.

ERL (nos). Vom 25. August bis zum 1. September waren 45 Erler Passionsspieler und einige Mitreisende aus den Nachbargemeinden gemeinsam mit Pfarrer Thomas Schwarzenberger unterwegs im "Heiligen Land".

Biblische Schauplätze

In einem typischen Kibbutz, El Mul Golan, südlich des See Genezareth begann der erste Teil der Tour. Dort gingen die Erler auf Entdeckungsreise am Berg der Seligpreisung, besuchten die Brotvermehrungskapelle, befuhren den See Genezareth und schöpften Wasser aus der Taufstelle Jardenit.
Danach ging es für die Gruppe ins Zentrum von Jerusalem, wo sie abends die Grabeskirche in ruhiger, touristenbefreiter Atmosphäre erleben konnten. Besonders die Kreuzweg-Stationen in der Altstadt von Jerusalem, auf der Via Dolorosa, haben bei den Passionsspielern natürlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. "Beeindruckend war es auch, die Menschen an der Klagemauer zu sehen, die dort inbrünstig ihren Glauben leben und zum Ausdruck bringen", berichtet Claudia Dresch.

Der Tempelberg in Jerusalem, die Bergfeste Masada, ein obligatorisches Bad im Toten Meer, der Besuch der Geburtsbasilika in Betlehem und vieles mehr ließen die Woche für die Erler zu einem unvergessenen Erlebnis werden. Auch ins Österreichische Hospiz kehrte die Gruppe ein.

"Passende Einstimmung auf das Passionsjahr"

"Die Mischung von religiöser und kultureller Information, kulinarischen Genüssen, erlebten Ereignissen, spürbarer Lebendigkeit der Bewohner, Gemütlichkeit und Glaubenserkenntnissen an den original Schauplätzen passte wunderbar. Nicht zuletzt durch Morat, unseren sachkundigen und einfühlsamen Reiseführer und unserem Pfarrer Thomas Schwarzenberger, der von seinen Erfahrungen aus seiner gelebten Zeit in Jerusalem vor 30 Jahren noch viele Details einbrachte", schwärmt Dresch, "insgesamt war die Reise eine passende Einstimmung auf die bevorstehenden Passionsspiele im kommenden Jahr."
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