27.10.2017, 12:00 Uhr

Auch Thomas schaffte kein Ass gegen Thiem

Thomas Brandauer aus Kufstein versuchte sich im Aufschlag gegen ATP-Star Dominic Thiem. (Foto: Ö3/Krachler)

Zehn Hörer hatten die Chance beim ATP 500 Turnier in der Wiener Stadthalle gegen den Tennisprofi anzutreten – darunter auch Thomas Brandauer aus Kufstein. Die Ö3-Wecker-Tennis-Challenge 2017 geht an Dominic Thiem, keiner schaffte ein Ass gegen Österreichs Nummer 1.

WIEN/KUFSTEIN (red). Spannend ist es geworden – am Abend des Nationalfeiertags beim ATP 500 Turnier in der ausverkauften Wiener Stadthalle. Dort hatten zehn Ö3-Hörer die Chance, Dominic Thiem und damit einem der besten Tennisspieler der Welt gegenüber zu stehen. Das erklärte Ziel: dem Tennis-Profi ein Ass zu schlagen. Das war keine leichte Aufgabe, denn aktuell ist der Tennis-Profi auf Rang 6 der Weltrangliste. Bis 20. Oktober haben sich dennoch hunderte Tennis-Begeisterte aus ganz Österreich für diese Once-in-a-Lifetime-Herausforderung angemeldet. Dass das Ö3-Team bestmöglich vorbereitet war, dafür sorgte in diesem Jahr neben Non-Playing-Captain Tom Walek vor allem Dominic Thiems Trainer Günter Bresnik. Er hat persönlich entschieden, wer bei dieser Ö3-Challenge an den Start geht und beim Training am 25.10. eine zehnköpfige Mannschaft zusammengestellt.

Showdown in der Wiener Stadthalle

Um kurz vor Mitternacht marschierten die zehn Ö3-Hörer, darunter auch der Kufsteiner Thomas Brandauer, mit Trommelwirbel auf den ATP-Centercourt in der Wiener Stadthalle. Sie alle waren top-motiviert und bereit für den besten Tennis-Aufschlag ihres Lebens, sie freuten sich auf ihr Duell und vor allem auf die Chance mit einem absoluen Profi Tennis zu spielen sowie auf die einzigartige Stimmung am Centercourt: „Das war wie im Film, wie im Traum. Das war so viel Gänsehaut – Danke!“, meinte Ö3-Tennis-Challenge-Teilnehmer Patrik Erber aus St. Pölten. Es blieb spannend bis zum letzten Schlag; gelungen ist es aber keinem, dem Profi ein Ass zu schlagen. Das Ö3-Team hat die Challenge verloren, aber nicht ohne Stolz.
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