29.09.2016, 14:04 Uhr

Darum ist das Wörgler "Cineplexx" nun das modernste Kino Österreichs

Christian Langhammer ("Cineplexx"), Christian Harisch (M4), Christof Federle ("CinemaNext", v.l.).

Neues Kassensystem, überall neue Sitze und modernste Technologien für Bild & Ton in Saal 1.

WÖRGL (nos). "Wir haben in einer Rekordumbauzeit eine Million Euro hier investiert", freut sich Christian Langhammer, Geschäftsführender Gesellschafter von "Cineplexx", bei der Präsentation der Umbauergebnisse am Donnerstag, dem 29. September, im Einkaufszentrum "M4". Nicht nur das Kassensystem und der Eingangs- und Loungebereich wurden überarbeitet, Herzstück des Umbaus ist die Film- und Tonanlage in Saal 1. Neue Sessel, eine hochmoderne Tonanlage und die neueste Projektorentechnologie kommen dort nun zum Einsatz.

"Alle Kinos wurden umfassend renoviert", führt Langhammer weiter aus. Die Bestuhlung wurde durchwegs ersetzt, einige Reihen bieten nun mit den "Cine Gold"-Ledersesseln besonderen Komfort. Die Lehnen lassen sich nach hinten klappen, für die Beine sind kleine, fix montierte Schemel angebracht, um das gemütliche "Daheim-Gefühl" auch im Kino zu erreichen.

"Einen Partner zu haben", so Langhammer, "der an das Kino glaubt", sei ein wichtiger Eckpunkt im Erfolg des Unternehmens. Einen solchen habe "Cineplexx" in Wörgl in "M4"-Miteigentümer und Geschäftsführer Christian Harisch gefunden. Der Kitzbüheler Unternehmer zeigte sich begeistert von den Umbauschritten im Unterhaltungsteil seines Einkaufszentrums: "Ich kenne kein Kino – weder in Wien noch in Hamburg – in dem man in dieser Qualität Filme sehen kann!" Er sieht durch die Investitionen "ein Momentum in Wörgl erzeugt". Diesem wolle auch das "M4" mit geplanten Investitionen von rund fünf Millionen Euro Rechnung tragen. "Wir haben begonnen, das 'M4' komplett zu erneuern", erklärt Heinisch, "wir wollen, dass sich die Qualität, die das Kino nun vorgibt, auch durch das Haus weiter zieht." Harisch ist überzeugt, dass in Wörgl nun "das schönste Kino Österreichs" zu finden sei.

Mehr Farbe durch Phosphorlaser

Um dem "größten Konkurrenten" des Kinos, dem Wetter, ein Schnippchen zu schlagen, wurde massiv in die Darstellungsqualität investiert. Hier kann sich "Cineplexx" seit rund zehn Jahren auf "CinemaNext" als Partner vertrauen, "ein Inovationstreiber auf diesem Segment", wie Christian Langhammer bemerkte. Christof Federle, General Manager Austria für "CinemaNext", erörterte die Technischen Details und Hintergründe des Upgrades.
"Cineplexx" sei "die erste Kette, die sich mit Laser auseinandersetzt", so Federle, und könne nun auf "den ersten Phosphorlaser-Projektor im deutschsprachigen Raum" verweisen – oder eigentlich auf zwei. Saal 1 im Wörgler Kino wird nämlich als Doppelprojektion bespielt, das heißt, zwei Projektoren kümmen sich um's Bild. Etwa 230.0000 Euro koste ein solcher Phosphorlaser-Projektor, dafür sei die wartungsfreie Laufzeit wesentlich länger, als bei bisher benutzten Projektoren mit Xenon-Lampen. Da mussten nach rund 600 Betriebsstunden die – nicht ungefährlichen – Xenon-Lampen ersetzt werden. "Das Laserbild bleibt rund 30.0000 Stunden konstant aufrecht, das sind etwa 10 Jahre", so Federle. Zudem biete der extrem gebündelte Lichtstrahl eine bessere Farbbrillianz, ein breiteres Farbspektrum, höhere Kontrasteinstellungen und eine gleichmäßigere Beleuchtung der gesamten Leinwand. Dafür bedient sich die Technologie einem blauen Laserstrahl – ähnlich dem Blue-Ray-Player –, der von einem Phosphorrad gebrochen, die Farbinformationen weitergibt.

"Das Manderl durch den Raum verfolgen"

Nicht nur in die Bildqualität steckte man im Wörgler Kino eine Menge Geld, auch die Soundanlage im Saal 1 wurde auf den neuesten Stand gebracht: "Dolby Atmos" lautet das aktuelle Zauberwort im Kino-Sound-Bereich. 38 Lautsprecher an Wänden und Decke, die alle einzeln von der Anlage angesteuert werden können, sollen für ein noch natürlicheres Hörerlebnis sorgen. "Damit man das Manderl durch den Raum verfolgen kann", so Federle. Die Soundqualität wird im übrigen streng kontrolliert: Schon beim Einbau wird jeder Kinosaal individuell für "Dolby Atmos" konfiguriert und geplant, die Ergebnisse detailliert vom Unternehmen geprüft und jedes Quartal nachkontrolliert. "Wir garantieren die Qualität durchgängig", meint Langhammer stolz.

Der Technologiesprung in Saal 1 hat natürlich seinen Preis: Einen Euro mehr zahlen Kinogäste für den letzten Schrei bei Ton & Bild. Um einen Aufpreis von 2,20 Euro kann man es sich dann auch noch in den "Cine Gold"-Ledersesseln bequem machen.
Bereits am Donnerstagabend geht die neue Anlage in ihre Bewährungsprobe: der neue Disney-Pixar Animationsfilm "Findet Dory" wird, zusammen mit einem bunten Rahmenprogramm, die erste Benchmark im umgebauten Saal sein. Für's Wochenende (30.9. bis 2.10.) wartet das "Cineplexx" in Wörgl zudem mit einigen Aktionsangeboten auf.
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