24.01.2018, 06:00 Uhr

Frischer Kaffee direkt von Wörgler "Baum"

Die Röstmaschine baute Florian Miggitsch selbst und konnte diese deswegen auf seine Anforderungen maßschneidern.

Langkampfener Jungunternehmer will mit frisch geröstetem Qualitätskaffee "on demand" durchstarten.

WÖRGL (bfl). "Gerösteter Kaffee ist fast so wie frisches Brot. Es schmeckt am Besten, wenn man es frisch beim Bäcker kauft", sagt der Langkampfener Florian Miggitsch, der vor kurzem eine Spezialitäten-Kaffeerösterei in Wörgl in Betrieb genommen hat. Mit der "Rösterei Kaffeebaum" setzt der 28-Jährige auf frisch gerösteten Kaffee von bester Qualität, den er online anbietet und erst "auf Bestellung" röstet. Wer also online bei der "Rösterei Kaffeebaum" bestellt, bekommt einen Kaffee "frisch aus der Röstung".
Das Thema Kaffee hat Florian Miggitsch, der von Beruf Disponent ist, bereits vor zwei Jahren in seinen Bann gezogen. Begonnen hat alles, als er begann sich für das Thema "Fairtrade" zu interessieren und dabei fast unausweichlich beim Kaffee landete. Fasziniert vom Rohstoff Kaffee, beschäftigte sich der 28-Jährige mit sämtlicher Literatur zu dem Thema und entschied sich schlussendlich dafür, den Schritt zu wagen und eine eigene Rösterei zu gründen. Die Röstmaschine baute er selbst und konnte diese deswegen auf seine Andorderungen maßschneidern und nach seinen eigenen Ideen gestalten.
Miggitschs Geheimrezept zum Erfolg ist für ihn die Frische, die er bei seinem Kaffee garantiert. "Kaffee muss frisch verkauft werden und das gibt es bei uns einfach nicht. Es gibt zwar schon gute Röstereien, aber da ist nicht garantiert, dass man den Kaffee wirklich frisch bekommt", sagt Miggitsch, denn Kaffee ist nach drei Monaten bereits "alt". Herkömmlicher Kaffee im Lebensmittelgeschäft sei oft noch "älter". Das beste Aroma habe der Kaffee zwischen Tag 5 und Tag 20 nach der Röstung.
Den Kaffee röstet der Jungunternehmer deswegen erst sobald eine Bestellung online eingegangen ist. Spätestens drei Tage nach der Röstung wird der Kaffee an den Kunden verschickt. Dadurch ist garantiert, dass das Produkt maximal eine Woche nach Röstung beim Verbraucher ist. Bei Bestellung eines Kaffee-Abos kommt der Kaffee sogar wöchentlich oder 14-tägig ins Haus.
Neben der garantierten Frische setzt der Jungunternehmer zudem auf Kaffeebohnen von außerordentlich hoher Qualität. "Wenn ich einen schlechten Rohkaffee habe, werde ich nie ein gutes Endprodukt haben. Das Ausgangsprodukt muss bereits top sein", so Miggitsch. Seine Bohnen bezieht der Jungunternehmer aus Äthiopien, Ruanda und Kolumbien. Durch das Konzept des "Direct Trade", bei dem der Röster direkt beim Produzenten bzw. Kaffeebauern kauft, ist zudem garantiert, dass die Kaffeebauern einen besseren Preis für ihr Produkt bekommen. Gleichzeitig ist es den Bauern ein Anliegen Kaffeebohnen von höchstmöglicher Qualität zu liefern, denn der Preis richtet sich nach eben dieser. Aber auch Umweltfreundlichkeit wird bei der "Rösterei Kaffeebaum" großgeschrieben. Ziel bei den verwendeten Verpackungen ist es, so wenig Müll wie möglich zu produzieren.
"Je frischer der Kaffee ist, umso besser ist er. Und er muss einfach nach Kaffee schmecken", antwortet Florian Miggitsch auf die Frage was für ihn einen guten Kaffee ausmacht. Dazu gehört für ihn neben einer guten Bohne und einer guten Zubereitung auch und vor allem eine gute Röstung.

Mehr zur "Rösterei Kaffeebaum" finden Sie auf www.derkaffeebaum.at/ oder auf www.facebook.com/derKaffeebaum/.
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