07.11.2017, 14:00 Uhr

Novartis erweitert in Langkampfen

LH Günther Platter, Ard van der Meij (Country President Novartis Austria & GF Sandoz GmbH), LR Patrizia Zoller-Frischauf, BM Jörg Leichtfried, Steffen Lang (Global Head Novartis Technical Operations) und Martin Batzer (Global Head Real Estate & Facility Services) (v.l.). (Foto: Novartis)

Werk Schaftenau wird als globales Kompetenzzentrum für Biologika und Biosimilars erweitert – 100 Millionen Euro Investition, 190 neue Arbeitsplätze.

LANGKAMPFEN (red). 100 Millionen Euro investiert Novartis in die Erweiterung des Produktionsstandortes Schaftenau in Langkampfen. Dort sollen eine integrierte Zellkulturproduktion und ein neues, modernes Bürogebäude entstehen. Dank dieser Investitionen entstehen mehr als 190 neue Arbeitsplätze.
Die neu umgesetzte Anlagenerweiterung dient der Produktion von Originator-Biologika von Novartis und Biosimilars von Sandoz. "Originator-Biologika und Biosimilars sind die Zukunft der modernen Medizin. Novartis ist hier in Produktion und Entwicklung weltweit führend. Mit diesem Investment freuen wir uns umso mehr, dass die Zukunft der Medizin hier in Österreich stattfindet“, betont Ard van der Meij, Country President von Novartis Österreich. Mit seinen zwei Produktionsstätten in Tirol – Kundl und Schaftenau – einem weiteren Werk in Unterach/Attersee und der Zentrale in Wien leistet die Novartis Gruppe ihren Beitrag als lokaler heimischer Produzent und Arbeitgeber.


Viele Politiker bei Eröffnung der Anlage

Eröffnet wurde die neue Anlage von Bundesminister Jörg Leichtfried, dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Innovationsminister Jörg Leichtfried in Schaftenau: "Österreich ist ein Land mit hohen Gesundheitsstandards. Durch die Investitionen von Novartis in ihre Produktionsstätte in Tirol bauen wir zukunftsweisende Bio-Medizin ‚made in Austria‘ weiter aus. Und wir stärken damit den Wirtschaftsstandort Österreich und schaffen hunderte neue Arbeitsplätze in unserem Land.“
"Seit Jahren investiert Novartis in Tirol: Der Standort Schaftenau ist nicht nur ein vollintegrierter Produktionsstandort, auch Forschung und Entwicklung sind hier sehr stark angesiedelt. Damit ist Tirol ein hochwertiger Pharma-Standort von globaler Bedeutung, der nachhaltig und substantiell wächst“, freute sich Landeshauptmann Platter bei der Eröffnung.
Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf betonte die lange Tradition des Unternehmens in Tirol: „Unser Bundesland ist seit über 70 Jahren ein Pharma-Standort mit internationaler Relevanz und entwickelt sich laufend weiter. Pharmaprodukte sind unser wichtigstes Exportgut. Schön, dass wir Novartis hier die richtigen Rahmenbedingungen bieten können.“ 
Steffen Lang, Head Novartis Technical Operations, erklärt, warum Novartis weiter in Österreich engagiert ist: „Investitionen wie diese sind notwendig, damit wir unseren hohen Produktionsstandards laufend entsprechen. Nur so können wir modernste Medikamente anbieten. Das macht uns zu einem Global Player mitten in Österreich.“


Österreichische Qualität für den Weltmarkt

Das Werk Schaftenau ist für Novartis von globaler Bedeutung, werden doch hier Originator-Biologika und Biosimilars für den Weltmarkt hergestellt: Ein Fokus-Produkt von Novartis Pharmaceuticals zur Therapie von Psoriasis, Psoriasis-Arthritis sowie Morbus
Bechterew und zwei kosteneffiziente Sandoz-Biosimiliars: Eines zur Behandlung bestimmter Formen von Blutkrebs und immunologischen Erkrankungen, das andere zur Behandlung rheumatoider Arthritis und weiterer rheumatischer Erkrankungen.
Durch die aktuellen Investitionen konnten bestehende Anlagen erweitert und umgebaut werden. Mit neuen Büros und Laboren werden nun alle Funktionen wie Produktion, Qualitätssicherung, Engineering und Compliance integriert und zusammengeführt.
Bereits 2014 und 2015 wurden in Schaftenau ein globales Mikropartikel-Technologiezentrum und eine hochmoderne Biologika-Produktion für Fertigspritzen eröffnet sowie die Produktionsstätten regelmäßig erweitert.

Medizin der Zukunft: Was sind Biologika und Biosimilars?

Novartis und seine Division Sandoz verfügen gemeinsam über ein breites Portfolio und eine umfassende Pipeline von Originator-Biologika und Biosimilars. Biopharamzeutische Substanzen werden auf dem Markt als zukunftsweisend für die unterschiedlichsten
Therapieformen gesehen. Mit seiner Organisationseinheit Biologics Technical Development and Manufacturing (BTDM) entwickelt und fertigt Novartis unter anderem in Kundl und Schaftenau komplexe Moleküle nach branchenführenden Qualitätsstandards und im großen Maßstab.

Über Novartis in Österreich

Die österreichische Novartis Gruppe ist das größte Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde (Alcon). Mit 100 laufenden klinischen Studien, die rund 3.000 Patienten einschließen, investiert Novartis stark in den Wissenschaftsstandort Österreich. Die Tiroler Novartis-Standorte Kundl und Schaftenau, sowie das in Oberösterreich gelegene Werk in Unterach am Attersee gehören außerdem zum globalen Netzwerk der Forschungs- und Entwicklungszentren des Unternehmens.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.novartis.at/.


Novartis Produktion in Österreich

Die Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl/Tirol ist Teil der Novartis Austria Gruppe. Das Unternehmen ist größter heimischer Pharmahersteller und -exporteur. Durch Spezialisierung auf biotechnologische Wirkstoffe und pharmazeutische Produkte entstehen in Tirol neben Antibiotika Novartis Biologika und Sandoz Biosimilars,
die wichtige Fortschritte in der Therapie schwerer und chronisch entzündlicher Erkrankungen mit sich gebracht haben. Ein weiterer Novartis Standort ist das Unternehmen EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG in Unterach am Attersee, das globale Novartis-Kompetenzzentrum für onkologische und andere injizierbare Arzneimittelspezialitäten.
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