19.11.2017, 14:00 Uhr

TVB Wilder Kaiser verzeichnet zweitbesten Sommer

Viel los war auch im heurigen Sommer "am Wilden Kaiser". Der TVB verzeichnete den zweitbesten Sommer aller Zeiten. (Foto: Felbert Reiter)

Trotz leichtem Minus Nächtigungsstabilisierung; Anstieg bei allen privaten Kategorien.

BEZIRK (red). Im Sommer 2017 wurden in den vier Kaiserorten Ellmau, Going, Scheffau und Söll 975.902 Übernachtungen gezählt und damit mehr als im letzten Winter, da waren es 958.270. Im Vergleich zum Sommer 2016 ist das ein Minus von 2,5%, aber immer noch der zweitbeste Sommer aller Zeiten. Etliche Beherbergungsbetriebe waren wegen qualitätsverbessernden Baumaßnahmen heuer nicht oder nur eingeschränkt geöffnet.

Niederlande stark rückläufig

Die Nächtigungszahlen pendeln sich am Wilden Kaiser zwischen 950.000 und 1.000.000 pro Sommer ein. Die zehn wichtigsten Märkte lagen heuer fast alle leicht im Minus, während die restlichen Märkte in Summe im Plus lagen (+14%). Wie auch in den Vorjahren ist der wichtige Markt Niederlande stark rückläufig (-21,9%), ebenso Frankreich (-17,9%), Italien (-15,5%), Großbritannien (-12,5%) und Österreich (-9,3%). Insgesamt wurden die Rückgänge hauptsächlich in der zweiten Hälfte des Sommers eingefahren.

Auslastung stieg bei "Privaten"

Zuwächse gab es in den Kategorien Bauernhof (+4,3%) sowie Ferienwohnungen privat (+4,3%) und FeWo gewerblich (+1,9%). Den stärksten Nächtigungsrückgang gab es bei den 4/5-Stern-Hotels, auch wegen zahlreicher Baustellen. Dieser Effekt zeigt sich auch bei der Auslastung nach Kategorien: Während bei allen privaten Kategorien die Auslastung stieg (+4,3%), sank sie bei den gewerblichen Vermietern in Summe um 3,5%.
Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer des TVB Wilder Kaiser, meint dazu: „Erfreulich ist, dass die Bettenanzahl bei den Privatvermietern stabil ist und die Auslastung dort steigt. So profitieren weiterhin viele Einheimische direkt vom Tourismus. Viele gewerbliche Vermieter haben auf Grund des starken Wachstums der letzten Jahre für 2017 die Preise erhöht. Um diese Preise auch künftig durchzusetzen wird in die Hardware investiert. Wertschöpfungsintensiver Qualitätstourismus statt Massentourismus ist für unsere Region sicher die richtige Strategie.“
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