30.11.2014, 17:07 Uhr

Niedrigere Steuern und weniger Bürokratie

Die Ergebnisse der Unternehmer- und Arbeitnehmer-Befragung

Rund 300 Unternehmer und 900 Privatangestellte im Burgenland wurden im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Wirtschaftsradar Burgenland“ zu den Themen Steuern und Abgaben sowie Förderungen befragt.

Einkommens- und Lohnsteuer zu hoch

Die Ergebnisse der Online-Befragung sind wenig überraschend. Sowohl Wirtschaftstreibende als auch Privatangestellte meinen zu über 80 Prozent, dass sie zu viel oder eher zu viel Steuern zahlen würden. Drei Viertel der Unternehmer und 60 Prozent der Privatangestellten sehen zudem negative Auswirkungen der derzeitigen Regelungen auf die Wirtschaft in Österreich. „Speziell Einkommenssteuer, Lohnsteuer und Lohnnebenkosten werden als zu hoch empfunden, was nicht zuletzt die laufenden politischen Debatten widerspiegelt“, so Studienautor Peter Filzmaier.

Mit Förderungen zufrieden

Beim Thema Förderungen zeigt die Studie auf, dass knapp 40 Prozent der Unternehmer das entsprechende Angebot im Burgenland für ausreichen halten, rund 30 Prozent für zu gering. Kritisch gesehen werden KMU-Förderungen und ein zu großer bürokratischer Aufwand

Niessl: schnellere Verfahren

LH Hans Niessl vespricht deshalb bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft: So sollen die Unternehmer in Zukunft innerhalb von acht Tagen ihre gewerbliche Tätigkeiten aufnehmen können. „Dies wird möglich nach dem ,One-Stop-Shop-Prinzip‘: ein Antrag, ein Ansprechpartner und ein Bescheid“, so Niessl.
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