06.07.2017, 13:24 Uhr

Bachmann-Preis: die 41. Tage der deutschsprachigen Literatur wurden eröffnet

Die 14 Teilnehmenden stammen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Serbien, Italien und den USA (Foto: ORF/Johannes Puch)

14 Autoren stellen sich einer siebenköpfigen Jury.

Gestern wurden die 41. Tage der deutschsprachigen Literatur im ORF-Theater Klagenfurt eröffnet. Am Sonntag erfolgt die Verleihung des mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preises und der vier weiteren Preise. Unter den 14 Autoren findet sich auch Björn Treber aus Spittal an der Drau und der US-Amerikaner John Wray, dessen Mutter aus Friesach stammt. Die Klagenfurter Rede zur Literatur hielt der Schriftsteller Franzobel, der 1995 selbst den Bachmann-Preis gewonnen hat.

"Grenzen literarisch und räumlich überschritten"

Landeshauptmann Peter Kaiser wurde von Moderator Christian Ankowitsch gefragt, was ein Leben ohne Bachmann-Preis wäre. "Eine große literarische Verarmung unseres Bundeslandes", antwortete Kaiser und betonte, dass diese Vorstellung gar nicht realistisch sei. Auch die Frage nach seinen Assoziationen zu Autoren wie Ingeborg Bachmann, Gert Jonke oder Florian Lipuš. "Sie sind Literaten aus unserem Heimatland, die Grenzen literarisch und räumlich überschritten haben", so Kaiser.

Liveübertragung und Public-Viewing

Die 14 Wettbewerbs-Teilnehmer stammen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Serbien, Italien und den USA. Sie lesen bisher unveröffentlichte Prosatexte vor der siebenköpfigen Jury. Die Lesungen sind frei zugänglich, im Lendhafen gibt es ein Public-Viewing der 3sat-Liveübertragung. Im Internet kann man die Lesungen ebenfalls mitverfolgen, dort sind auch die Texte nach den Lesungen zu finden.

Infos und Texte: bachmannpreis.ORF.at
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