27.06.2017, 16:07 Uhr

Heizkostenzuschuss Rahmenbedingungen fixiert

Letzten Winter wurden in Summe 4,3 Millionen Euro ausbezahlt (Foto: pixabay)

Die Einkommensgrenzen für den kleinen, sowie großen Heizkostenzuschuss wurden erhöht.

Auch wenn es die derzeitige Hitze nicht vermuten lässt, der Winter kommt bestimmt. Bei der heutigen Regierungssitzund hat das Land Kärnten die Weichen für die kommende Heizperiode gestellt und die Rahmenbedingungen für die Beziehung eines Heizkostenzuschusses fixiert.
Laut Sozialreferentin Beate Prettner wurden in der abgelaufenen Heizperiode 20.992 Anträge positiv behandelt. "Inklusive des Sonder-Energiekostenbeitrages von je 50 Euro aufgrund des extrem kalten Winters wurden in Summe 4,3 Millionen Euro ausbezahlt". Die Ausgaben hätten sich ohne Sonderzahlung auf knapp 3,3 Millionen Euro belaufen.

Einkommensgrenzen erhöht

Zuvor erhielt den großen Heizkostenzuschuss mit 180 Euro, wer maximal 838 Euro als Alleinverdiener oder 1.206 Euro (zwei Personen) an monatlichem Nettoeinkommen bezogen hat. Die Einkommensgrenzen wurden für die kommende Heizperiode nun um je 0,8 Prozent erhöht. Dieselbe Erhöhung gilt auch für den kleinen Heizkostenzuschuss: "Damit wird der kleine Heizkostenzuschuss in der Höhe von 110 Euro ausbezahlt, wenn die Einkommen monatlich netto maximal 1.048 Euro bzw. 1.441 Euro betragen. Mit einer Gesamtsumme von etwa 3,4 Millionen Euro werden wir damit auch im nächsten Winter wieder rund 21.000 Kärntner Familien finanziell unter die Arme greifen und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes etwas Wärme geben können", so die Sozialreferentin.
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