21.11.2016, 14:22 Uhr

Holub fordert europaweites Glyphosat-Verbot

Ein europaweites Verbot des Spritzmittels wird von Rolf Holub gefordert (Foto: Rossographer)

Der Fund von zu hohen Glyphosat-Rückständen in Linsenberg ist für den Umweltreferenten Anlass genug, die Forderung zu wiederholen

Die österreichischen Landes-Umweltanwaltschaften haben sich bereits im Frühjahr diesen Jahres gemeinsam gegen die Verwendung von Glyphosat ausgesprochen. An den zuständigen Bundesminister Andrä Rupprechter wurde auch die Forderung nach einem Glyphosat-Stopp gerichtet.
"Pflanzenschutzmittel, die im Österreichischen Pflanzenschutzmittelregister eingetragen sind und über den Bund zugelassen werden, dürfen in der Forstwirtschaft verwendet werden. Der Bundesminister hat die Zulassung für Glyphosat zurückzuziehen und damit den Einsatz in der Forstwirtschaft zu verhindern“, so Holub.

Umweltaabteilung überprüft Hinweise

Nach Hinweisen der Bevölkerung hat die Umweltaabteilung des Landes, Wasserproben aus einem naheliegenden Nutzwasserbrunnen in Linsenberg gezogen. Diese hat aber keine Überschreitung bei Glyphosat ergeben. Im öffentlichen Bereich, wie etwa in Klagenfurt ist der Einsatz von Glyphosat teils verboten. Um auch den privaten Gebrauch des Spritzmittels zu unterbinden, müsse der Bund nachziehen, so Holub

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