24.11.2017, 10:53 Uhr

Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten - Die Preisträger 2017

KWF "Innovations- und Forschungspreis des Landes KäŠrnten (Foto: KWF | Puch Johannes)

Im Lakeside Science & Technology Park Klagenfurt wurden gestern die begehrten Preise von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, Landeshauptmann Peter Kaiser, Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds-Vorstand Sandra Venus und Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds Technologieteamleiter Andreas Starzacher überreicht.

Seit 2004 wird der Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) abgewickelt. Ausgezeichnet werden abgeschlossene Entwicklungen, die zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geführt haben und am Markt bereits im Einsatz sind.

Kategorie Kleinstunternehmen

Hier konnte die Synaptos KG aus Klagenfurt mit dem Projekt "Smart Therapy - Digitales Befunden mit dem interaktiven Gesundheits-Chart" die siebenköpfige Jury überzeugen.

KMU Klein- und Mittelunternehmen

Der Sieg in dieser Kategorie gehr an die im Feistritz im Rosental beheimatete THI Total Healthcare Innovation GmbH. Sie haben mit dem "ViVi®-Infektionsschutz-System" einen weiteren Meilenstein im Bereich innovativer Medizinprodukte gesetzt. Die Jury nominierte die THI GmbH zusätzlich für die Teilnahme am KMU-Preis "ECONOVIUS", der im Zuge der "Staatspreis Innovation-Verleihung" im Frühjahr 2018 vergeben wird.

Großunternehmen

Hier gewinnt das Kompetenzzentrum für Klasse-1-Stahl- und -Maschinenbauteile im Leichtbau der weltweit agierenden Schwing GmbH in St. Stefan im Lavanttal. Mit dem etablierten Projekt "360°-Schwenkantrieb für Schwing Betonpumpen" hat das Unternehmen gewonnen und wurde neben der Hirsch Maschinenbau GmbH und der Lindner Recyclingtech GmbH von der Jury für die Teilnahme am "Staatspreis Innovation" nominiert. Die in Spittal/Drau ansässige Lindner Recyclingtech GmbH wurde zusätzlich für den Sonderpreis "VERENA powered by Verbund" vorgeschlagen.

Den Spezialpreis "Innovationskultur

Dieser Preis konnte von der, von sechs Kooperationspartnern gegründete EWP Infra GmbH, mit Sitz in Wolfsberg erobert werden. Mit dem Projekt "CG4CP - Competence Group for Clean Production" haben sie bewiesen, dass Kooperationen zwischen Unternehmen wertvolle Synergien und zusätzliche Aufträge, die von den Partnern alleine nicht umsetzbar wären, nach sich ziehen.

Es ist Jahr für Jahr beeindruckend, welches Potenzial Kärntens Unternehmen aufweisen und wie diese damit auch international reüssieren, so KWF-Vorstand Sandra Venus.
Alle Details zu den Siegern und Nominierten auf www.kwf.at/innovationspreis
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