16.11.2016, 11:20 Uhr

Kärntner Regionalfonds ermöglicht Investitionen in Bildungsbereich und Infrastruktur

Das Land stellt im Zuge des Regionalfonds für 2017 rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung (Foto: pixabay)

Zwölf Millionen Euro ermöglichen 2017 Förderungen im Schul- und Straßenbau, bei Gemeinde- und Verbindungsstraßen und in der Sicherheitsstruktur

Heute wurde in der Sitzung des Kärntner Regionalfonds über die geplanten Bauvorhaben 2017 berichtet. „Das Land stellt im Zuge des Fonds für 2017 rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung, die als Darlehen den Gemeinden gewährt werden“, so Finanzreferentin Gaby Schaunig. Heuer wurden die Förderrichtlinien des Kärntner Regionalfonds geändert. Im Bereich Bildung werden dadurch noch mehr Investitionen ermöglicht. Zusätzlich zum Schulbaufonds können Raumangebote und Baustrukturen an Kärntner Schulen sichergestellt werden.

Angebote für jede Gemeinde

„Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen. Außerdem soll höchste Bildungsqualität in modernsten Schulen gesichert werden. Investitionen in die Qualität der gebäudetechnischen Umbauten sowie schulorganisatorische und pädagogische Rahmenbedingen sind unerlässlich“, so Landeshauptmann Peter Kaiser. Ein entsprechendes Angebot soll es in jeder Gemeinde geben.

Schulen werden saniert

Der Bildungscampus in St. Paul im Lavanttal wurde heuer mit 472.000 Euro gefördert. Für 2017 wurde für dieses Projekt ein weiterer Betrag von 196.000 Euro zugesagt. Mit 460.000 euro wurde die Volksschule Treffen generalsaniert. Hermagor erhielt ebenfalls Förderungen für die Sanierung und den Zubau der Neuen Mittelschule. Die Innensanierung der Volksschule in Mörtschach und die Generalsanierung der Volksschule in Ruden für 2017 werden ebenfalls durch den Refionalfonds vorfinanziert.

Liquiditätsvorschuss im Katastrophenfall

Heuer wurde durch eine Gesetzesänderung ein weiteres Finanzierungsinstrument geschaffen, um den Gemeinden bei Katastrophenschäden rasch finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. „Sobald die Gemeinden die Rückerstattung aus dem Katastrophenfonds des Bundes erhalten, sollen die Mittel zurück an den Regionalfonds geführt werden“, so Schaunig.
Für 2017 sind unter anderem die Sanierung von Gemeinde- und Verbindungsstraßen, Investitionen im Straßenbau und für die Sicherheitsstruktur geplant.
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