15.12.2017, 12:19 Uhr

Kärntner Seniorenbeirat: Karl Bodner bleibt Vorsitzender - drei Anträge beschlossen

Ein Seniorenticket zu verhältnismäßig günstigem Preis für die Kärntner fordert der Pensionistenverband (Foto: Pixabay)

Drei Anträge aller Seniorenverbände wurden behandelt und einstimmig beschlossen.

In der heutigen Sitzung des Kärntner Landesseniorenbeirates wurde Karl Bodner, Landespräsident des Pensionsverbandes Österreich, wieder als Vorsitzender dieses Gremiums gewählt. Als seine Stellvertreter wurden der Obmann des Kärntner Seniorenringes Thomas Richler und der Obmann des Kärntner Seniorenbundes Carsten Johannsen gewählt.

Politik mitzugestalten

Weil der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen wird, hat sich der Seniorenbeirat zum Ziel gesetzt, sozialpolitisch zu handeln und mit Themen und Schwerpunkten, die die ältere Generation betreffen, die Politik mitzugestalten. In der heutigen Sitztzung wurden deshalb auch drei Anträge aller Seniorenverbände behandelt und einstimmig beschlossen:

Einheitliches Seniorentickets für ganz Kärnten

In einem Antrag wird die Kärntner Landesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass für die ältere Generation in Kärnten ein landesweit leistbares Seniorenticket zum Preis von jährlich 299,00 Euro- und für Ausgleichszulagenbezieher um 199,00 Euro ähnlich dem Salzburger „Edelweiß-Ticket“ eingeführt wird“.

Errichtung eines Hauses der älteren Generation in Kärnten

Die Kärntner Landesregierung wird aufgefordert, in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Klagenfurt die Entwicklung und den Aufbau eines Pilotprojektes „Haus der Generationen für Kärnten“ in die Wege zu leiten.

Umsorgt vor Ort 

Die Bemühungen der Sozial- und Gesundheitsreferentin Beate Prettner, im Bereich der zukunftsorientierten wohnortnahen Versorgung im Sinne des Bedarfsplans soll unterstützt werden. Prettner wurde gebeten, im Sinne der Zielsetzung „Umsorgt vor Ort“ die Umsetzung des Entwicklungsplans zur wohnortnahen Pflege und Betreuung unter Einbindung der Seniorenverbände und Gemeinden in Angriff zu nehmen.“
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