21.04.2017, 13:40 Uhr

Lärmschutzmaßnahmen am Wörthersee: Grünes Licht für die Umsetzung

Um die Anwohner zu schützen seien laut Holub sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen nötig (Foto: pixabay)

Die ÖBB und der Verkehrsminister sichern die Unterstützung bei der Finanzierung zu.

Beim Termin mit Infrastrukturminister Jörg Leichtfried in Wien thematisierten der Kärntner Verkehrs-Landesrat Rolf Holub und der Verkehrssprecher der Grünen im Landtag Michael Johann eine rasche Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen an der bestehenden Bahnstrecke am Wörthersee. Bei diesem Termin konnten Holub und Johann eine Zusage von Leichtfried hinsichtlich der baldigen Umsetzung gesetzlicher Maßnahmen - lärmarmer Güterwaggons in Österreich - erreichen.

Tempo 100 gegen Lärmbelastung

„Diese Lärmschutzmaßnahme ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, schließlich müssen sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen ergriffen werden, um die Anwohner vor Lärm zu schützen“, so Holub und Johann. Sie plädieren auch dafür, auf der angrenzenden Autobahn Tempo 100 zu verordnen, um die Lärmbelastung entscheidend zu vermindern.

Auffahrtsschienen für lokale Wirtschaft schaffen

„Für die langfristige Planung ist es wichtig, dass die ÖBB möglichst rasch einen konkreten Trassenvorschlag erarbeiten, damit die mögliche Trasse vor Verbauungen freigehalten werden kann. Darüber hinaus ist es wichtig, die Auffahrtsschienen für die lokale Wirtschaft zu schaffen, damit der Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann. Der Erhalt der Bestandstrasse ist für den Öffentlichen Verkehr sehr wichtig“, so Johann.

Milderung der Auswirkungen des Lärms

„Die lärmgeplagte Bevölkerung und die Tourismusunternehmen im Bereich des Wörthersees können nach den erfolgreichen Gesprächen mit den ÖBB und dem Verkehrsminister wieder Hoffnung auf rasche Milderung der Auswirkungen des Lärms durch die Eisenbahn schöpfen. Es besteht Einigkeit aller Beteiligten darin, dass nicht nur langfristige Perspektiven im Raum stehen dürfen, sondern ein rasches Handeln erforderlich ist“, so Holub.

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