08.03.2016, 16:22 Uhr

Kaiser will Samt- gegen Boxhandschuhe tauschen

Deutliche Worte richtete heute, Peter Kaiser in die Richtung der Heta-Gläubiger. (Foto: lpd)

Kaiser will mit allen Mitteln für Kärnten kämpfen - Lock-up-Vereinbarungen gegen die Angebotsannahme sollen aufgelöst werden

KLAGENFURT. Kaiser will "mit allen Mitteln für unser Kärnten kämpfen". Bei der heutigen Regierungssitzung richtete Peter Kaiser deutliche Worte in Richtung Heta-Gläubiger. Wenn diese das bestehende Angebot nicht annehmen, würde das Ergebnis für alle Beteiligten wesentlich schlechter aussehen. Finanzminister Hans Jörg Schelling fordert, dass die Lock-up-Vereinbarungen gegen die Angebotsannahme aufgelöst werden. Laut Kaiser sind diese kartellähnlich, verzerren den freien Wettbewerb und verhindern eine einvernehmliche Lösung.

Boxhandschuhe auspacken

„Bisher haben wir in den Verhandlungen Samthandschuhe getragen, bei Nichtannahme des Angebotes werden wir diese gegen Boxhandschuhe austauschen“, sagte der Landeshauptmann. Für den Fall der Angebotsablehnung dei man bereit, Maßnahmen zum Schutz von Landesvermögen zu ergreifen. Die planmäßige Überführung von 1,5 Millionen Euro an den Kärntner Ausgleichzahlungsfonds sind heute ebenfalls beschlossen worden.
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