12.04.2016, 12:37 Uhr

Stabile Entwicklung - KELAG Jahresergebnis 2015

Stabile Entwicklung im Jahresergebnis 2015 der KELAG (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Die KELAG konnte im Geschäftsjahr 2015 trotz schwierigen unternehmerischen Umfelds ihre Marktposition behaupten. Das Konzernergebnis lag mit rund 90 Mio. Euro nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres ( 2014 rund 94 Mio. Euro).

Vorallem durch die Ausweitung von Handelsaktivitäten und Wachstumsinvestitionen konnte die KELAG den Stromabsatz um 8,1 % auf 19.657 Mio. kWh steigern. Bedingt durch verringerte Handelsaktivitäten ist der Gasabsatz um 14,7 % auf 8.589 Mio. kWh gesunken. Um 10,2 % auf 1.745 Mio. kWh ist der Wärmeabsatz gestiegen. Hingegen geringfügig gesunken ist die Brutto-Umsatzerlöse auf 1.383 Mio. Euro.

Weiterentwicklung in einem dynamischen Wettbewerb

"Die KELAG hat sich im Jahr 2015 trotz der Herausforderungen der Energiewende und eines dynamischen Wettbewerbs erfolgreich weiterentwickelt. Wir sind stolz aus unser ausgewogenes Geschäftsfeldportfolio, weil wir ständig entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig sind. Das beginnt bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie, geht über den Energiehandel und den Verkauf von Strom, Gas und Wärme an Kunden bis hin zum Netzbetrieb. Besonders freut uns, dass unsere Kunden unsere innovativen und maßgeschneiderten Produkt- und Dienstleistungsangebote annehmen", so Vorstand Armin Wiersma.

Investitionen in erneuerbare Energie

Rund 134,9 Mio. Euro investierte die KELAG im Geschäftsjahr 2015. Wasserkraftwerke, Windkraftprojekte und Investitionen in die Vernetzernetze ind den Fernwärmeanlagen waren der Schwerpunkt.

Stabiler Personalstand

Mit 1.527 blieb die Zahl der Mitarbeiter der KELAG und ihrer Tochtergesellschaften stabil. Darin enthalten sind 119 Lehrlinge. Die KELAG gehört zu den größten Lehrbetrieben in Kärnten.

Ausblick ins Geschäftsjahr 2016

In diesem Geschäftsjahr wird weiter in Wasserkraft- und Windkraft- und Biomasseprojekte im Wärmegeschäft sowie Netzprojekte investiert. Der Vorstand erwartet wegen des unsicheren Marktumfeldes und der Herausforderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen eine leicht rückläufige Ergebnisentwicklung.
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