03.09.2014, 00:00 Uhr

Wie macht sich eine allergische Reaktion auf einen Insektenstich bemerkbar? Gibt es Risikogruppen?

Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Müllegger, Leiter der Abteilung Dermatologie und Venerologie, Landesklinikum Wiener Neustadt.
Generell werden Allergien in den letzten Jahren immer häufiger und deshalb reagieren auch immer mehr Menschen allergisch auf Insektenstiche. Vorsicht ist geboten, wenn man bereits an Asthma, Neurodermitis oder anderen Allergien leidet. Dann ist das Risiko eine allergische Reaktion zu erleiden erhöht. Diese zeigt sich durch Schwellungen an Augenlidern und Lippen, Nesselausschläge und Atemnot. Tritt eines oder treten auch mehrere dieser Anzeichen auf, ist schnellstmöglich ein Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen. Erste Anlaufstelle bei Insektenstichen ist der Hausarzt oder die Hausärztin. Handelt es sich aber um einen Notfall, wenn zum Beispiel Atemnot eines der Symptome ist, ist ein Landesklinikum zuständig. Als Erstmaßnahme empfiehlt es sich, einen kühlen Ort aufzusuchen und auch die betroffene Stelle zu kühlen.
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