01.02.2018, 14:26 Uhr

Udo Landbauer: So verlief seine Politkarriere

Udo Landbauer bei seinem letzten Urnengang am vergangenen Sonntag. (Foto: FPÖ, Trimmel)

Wiener Neustadt. Aufstieg und Absturz eines Polittalents.

Udo Landbauer kam im Alter von 14 Jahren zum Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) Niederösterreich, dessen Landesvorstand er seit 2003 angehört. Von 2005 - im selben Jahr wurde er Mitglied des Landesparteivorstandes der FPÖ Niederösterreich - bis 2010 war Landbauer Landesobmann des RFJ Niederösterreich, 2010 wurde er zum Ehrenobmann ernannt. Von 2006 bis zu seiner Wahl zum geschäftsführenden Bundesobmann im Jahr 2011 war er Generalsekretär des RFJ Österreich. Am 25. ordentlichen Bundesjugendtag des RFJ Österreich in Tulln an der Donau im März 2012 wurde er mit 98,7 Prozent der Delegiertenstimmen zum Bundesobmann gewählt, damit auch Mitglied des FPÖ-Bundesparteivorstandes, und nach der dreijährigen Funktionsperiode am 9. Mai 2015 während des 26. ordentlichen Bundesjugendtages in dieser Funktion bestätigt. Im Jänner 2018 folgte ihm Maximilian Krauss als RFJ-Vorsitzender.[4] Seit 2009 ist er auch Bezirksparteiobmann der FPÖ Wiener Neustadt.

Politik in Wiener Neustadt

Sein erstes politisches Mandat erhielt Landbauer als FPÖ-Kandidat nach der Gemeinderatswahl in Wiener Neustadt am 14. März 2010 mit der Position eines Stadtrates (Ressort: Verkehr und Stiftungen) im Stadtsenat. In den Jahren 2011 bis 2014 arbeitete er im „Klub der Wiener Freiheitlichen Landtagsabgeordneten und Gemeinderäte“ als politischer Referent des Klubobmannes. Nach der Landtagswahl in Niederösterreich 2013 wurde er Abgeordneter der FPÖ im Landtag von Niederösterreich (Mitglied der Ausschüsse für Bildung, Europa, Soziales und Kultur) und wechselte in Wiener Neustadt aus dem Stadtsenat in den Gemeinderat, wo er ab 2015 Obmann des freiheitlichen Gemeinderatsklubs war. 2016 wurde er nach dem Rücktritt von Markus Dock-Schnedlitz erneut Mitglied der Stadtregierung (Ressort: Sicherheit, Sport, Jugend und Markt), die Funktion des Klubobmannes wechselte zu Bürgermeisterstellvertreter Michael Schnedlitz.

Am 21. Juli 2017 wurde Udo Landbauer mit 94 Prozent der Stimmen zum Obmann der freiheitlichen Bezirksorganisationen von Wiener Neustadt (Stadt) und Wiener Neustadt Land gewählt, die seither unter einem Dach zusammenarbeiten.

(Kleiner) Erfolg bei Landtagswahl

Zur Landtagswahl in Niederösterreich 2018 trat er als Spitzenkandidat der FPÖ an, verdoppelte die Mandate der Freiheitlichen: 8

Aufdeckung und Amtsniederlegung

Am 23. Jänner 2018 berichtete die Wiener Wochenzeitung Falter über das 1997 in dritter Auflage erschienene Liederbuch der Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt, in dem auch eine Reihe antisemitischer, rassistischer und im Verdacht der Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz stehende Liedtexte enthalten sind. Landbauer soll direkt in der Affäre involviert gewesen sein, es begann ein Dauerfeuer der politischen Gegner, dem Landbauer schlussendlich heute nachgegeben haben dürfte.

Informationen: Wikipedia
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