10.11.2017, 18:49 Uhr

Das Titeltrio liegt knapp beeinander

Nach erst zwei absolvierten Prüfungen ist die Rallye Waldviertel erwartungsgemäß ausglichen / Die drei Meisterkandidaten sind nur um Sekundenbruchteile getrennt

Die 37. Rallye Waldviertel ist eröffnet. Um Punkt 15 Uhr rollte der regierende Staatsmeister Hermann Neubauer mit Startnummer 1 auf seinem Ford Fiesta WRC von der Startrampe im EKZ Horn ins heiß umkämpfte Finale der diesjährigen Staatsmeisterschaft.

Die erste Bestzeit freilich knallte Niki Mayr-Melnhof in den Schotter. Der Steirer im Citroen DS3 WRC gewann die SP1 in Altenburg vor Neubauer. Raimund Baumschlager holte nur Platz drei, korrigierte sich aber umgehend und jagte seinen VW Polo WRC am schnellsten durch die SP 2 Leitnerschlag. Zwischen den drei Titelkandidaten liegen nur Sekundenbruchteile. Nach zwei Sonderprüfungen führt Neubauer vor Baumschlager und Mayr-Melnhof. Für den Führenden in der NÖ Rallye Trophy, Gerald Rigler, setzte es schon einen frühen Dämpfer. Der Oberösterreicher musste seinen Ford Fiesta R5 nach einem Ausritt auf SP2 abstellen. Ob er morgen wieder an den Start gehen kann, ist noch offen.

In der 2WD-Wertung, wo die Titelentscheidung ebenfalls noch offen ist, legen Michael Kogler (Citroen) und Julian Wagner (Opel Adam) ein mächtiges Tempo vor. Daniel Wollinger (Renault Clio) hat da momentan noch Mühe mitzuhalten.

Heute stehen noch drei Prüfungen auf dem Programm, morgen folgen weitere neun Wertungsabschnitte.
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