16.11.2016, 10:29 Uhr

Spannende Entscheidungen bei der 36.Rallye Waldviertel

In der ORM 2-WD möchte der Steirer Daniel Wollinger seinen knappen Vorsprung zum 1.Staatsmeistertitel nutzen.. (Foto: Daniel Fessl)

Prominente Namen, enge Entscheidungen und jede Menge spannende Rennen - die 36.Rallye Waldviertel am 18. und 19.November wird das Rallye-Highlight 2016

Die Rallye Waldviertel 2016, von 18. bis 19.11., verspricht mit prominenten Rallye-Assen und einer tollen Show, eines der Motorsport-Highlights des Jahres zu werden.

Am Freitag, 18.November, starten die Fahrer in St.Pölten, am Samstag, 19.November, wird das Gebiet rund um Schloss Grafenegg zur Rallye-Zentrale.

Klingende Namen und starke Boliden

Der 3-fache 2WD-Champion Michael Böhm bringt diesmal einen Mitsubishi Evo IX an den Start. Der Ungar Attila Rongits konnte im selben Boliden schon im letzten Jahr im Waldviertel mit der Spitze mithalten.

Weitere Top 10 Kandidaten: die Oberösterreicher Peter Ölsinger im Mitsubishi Evo X, Seppi Stiegler im Mitsubishi Evo IX, Gerhard Aigner und Robert Zitta sowie der Niederösterreicher Hermann Haslauer im Subaru Impreza. Einen Subaru lenkt auch der Deutsche Björn Satorius. Stark werden auch die Russen Sergei Remennik und Igor Bulantsev eingeschätzt. Beide starten mit einem Mitsubishi Evo X. Und vom bei uns immer wieder gern gesehenen Ungarn Krisztian Hideg im Mitsubishi Evo IX weiß man sowieso um seine Fähigkeiten.

Spannende Entscheidungen in fast allen Klassen

Noch offen und hochspannend ist der Kampf um den Staatsmeistertitel in der ORM 2-WD. Hier geht der Steirer Daniel Wollinger im Renault Clio R3 mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf den Oberösterreicher Simon Wagner (Citroen DS3 R3) ins Rennen.

Beide Piloten waren noch nie österreichischer Staatsmeister. Und auch sonst waren sie heuer ziemlich synchron unterwegs – neben je einem Ausfall haben beide je drei Saisonsiege auf dem Konto. Julian Wagner, der jüngere Bruder des Titelanwärters, hat zuletzt mit seinem Opel Adam R2 beachtlichen Speed bewiesen.

Wenn er durchkommt, kann er ebenso ein Hecht im Karpfenteich sein wie Michael Kogler im Citroen DS3 R3 oder die starken Ausländer Vaclav Stejskal aus Tschechien im Renault Clio R3 und Grega Premrl aus Slowenien im Citroen DS3.

Heimische Talente messen sich mit internationalem Nachwuchs

In der ORM Junior hat Simon Wagner den Staatsmeistertitel bereits fix in der Tasche. Nichtsdestotrotz gibt es im Waldviertel ein interessantes Kräftemessen der besten heimischen Nachwuchspiloten mit einigen schnellen Youngsters aus dem Ausland.

Einige Entscheidungen sind noch in den verschiedenen Divisionen des Rallyepokals der OSK offen. In der Division C1 ist der Oberösterreicher Robert Zitta (Subaru Impreza) Topfavorit. In der Division C2 hat der Niederösterreicher Martin Kalteis (Mitsubishi Evo VII) gute Chancen auf den Gesamtsieg.

In der Division C3 liegt der Oberösterreicher Alois Winklehner (Peugeot 206) zwar noch mit sieben Zählern hinter dem Niederösterreicher Christian Maier, doch der fehlt beim Finale. Alles klar ist in der Division C4. Dort steht der Niederösterreicher Christoph Zellhofer (Suzuki Swift 1600) bereits als überlegener Gesamtsieger fest.

Hochdramatisch ist die Ausgangslage in der Klasse der Historischen Fahrzeuge. Hier liegt der Kremser Willi Rabl zwar momentan mit 13 Punkten vor Ex-Staatsmeister Johannes Huber aus Wien (beide Porsche 911). Nach Abzug von laut Reglement vorgeschriebenen zwei Streichresultaten schmilzt dieser Vorsprung jedoch auf sieben Zähler. Somit wird der Sieger der Rallye Waldviertel ebenfalls Staatsmeister 2016 sein.
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