26.05.2017, 09:35 Uhr

Waldviertel Rallyesprint: Der Rallye-Champion wird zum Sprinter

Hermann Neubauer, Gerald Rigler, Kurt Göttlicher – Noch eine Woche bis zur ersten Auflage des Waldviertel Rallyesprints - und dessen Erfinder, Helmut Schöpf, blickt mit relativer Genugtuung auf die nunmehr vorliegende Nennliste. (Foto: Harald Illmer)

Staatsmeister Hermann Neubauer im Ford Fiesta WRC ist der Star beim ersten Waldviertel Rallyesprint am Samstag, dem 3. Juni, in Langenlois. Die eintägige Veranstaltung zählt als dritter Saisonlauf zur Austrian Rallye Challenge.

Noch eine Woche bis zur ersten Auflage des Waldviertel Rallyesprints - und dessen Erfinder blickt mit relativer Genugtuung auf die nunmehr vorliegende Nennliste.

Helmut Schöpf, der langjährige Organisator der legendären Rallye Waldviertel, darf sich über 52 Startwillige freuen, die am nächsten Samstag , dem 3. Juni, den neuen, zur Austrian Rallye Challenge zählenden Lauf rund um Langenlois in Angriff nehmen wollen. Schöpf: "52 Nennungen für eine völlig neue Veranstaltung ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Da wären andere reine Schotter-Rallyes in Österreich schon froh über so viele Starter."

Neubauer: "Schauen, dass ich das Auto unbeschadet ins Ziel bringe"

Dass sich mit Hermann Neubauer der aktuelle österreichische Staatsmeister mit seinem Ford Fiesta World Rally Car unter den Sprint-Startern befindet, setzt dem ARC-Lauf freilich die Krone auf. Der Salzburger nützt den Rallyesprint als willkommene Testgelegenheit für den ORM-Lauf im Schneebergland, der drei Wochen später stattfindet.

Hermann Neubauer: "Für mich ist es wichtig, wieder einmal im Auto zu sitzen und ins Fahren zu kommen. Das ist auch der hauptsächliche Grund, warum wir für den Waldviertel Rallyesprint genannt haben. Das Ergebnis ist dort zweitrangig. Ich werde sicher nichts riskieren, sondern schauen, dass ich das Auto unbeschadet ins Ziel bringe. Es ist aber sicherlich eine sehr gute Gelegenheit, um das Gefühl für Schotter zu intensivieren. Auf Waldviertler Schotter bin ich ohnehin schon lange nicht gefahren."

Zwettl-Sieger Richterbund Ex-Staatsmeister Göttlicher mit am Start

Doch Hermann Neubauer ist nicht der einzige klingende Name in Langenlois. So bringt der Oberösterreicher Gerald Rigler seinen Ford Fiesta R5 an den Start, mit dem er die letztwöchige ARC Braustadt Burg Rallye in Zwettl in überlegener Manier gewonnen hat. Und ein weiterer R5-Bolide ist der Citroen DS3 aus dem Hause Manfred Stohl, der Ex-Staatsmeister Kurt Göttlicher als Inhalt hat.

Die beiden Niederösterreicher Hermann Haslauer und Alexander Keresztesi kommen mit je einem Subaru WRX STI. Und auch der Deutsche Hermann Gassner jr. mit seinem Mitsubishi Lancer Evo X ist ein prominenter Teilnehmer. Unter den Piloten, die ein zweirad-getriebenes Fahrzeug steuern, sind der Melker Michael Kogler (Citroen DS3 R3) und dem Amstettner Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600) sowie der Mariazeller Wolfram Doberer (Opel Corsa OPC) die Aushängeschilder.

Hier geht's zur Nennliste des Waldviertel Rallyesprints 2017

Der Waldviertel Rallyesprint powered by rallyechallenge.com zählt nach der Schneerosen-Rallye in Raabs und der Braustadt Burg Rallye in Zwettl als dritter Saisonlauf sowohl zur ARC als auch zur Niederösterreich Rallye Trophy. Gestartet wird der Premierenlauf am Samstag, dem 3. Juni, um 12.15 Uhr vor dem Schloss Haindorf in Langenlois, wo sich auch das Ziel um 18:05 Uhr befindet. Es werden auf Schotteruntergrund zwei Sonderprüfungen je drei Mal befahren, 50 SP-Kilometer insgesamt in sechs Stunden.
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