13.04.2017, 10:11 Uhr

Der Wald als Schatzkammer: In NÖs Wäldern schlummern noch Geld und viele Arbeitsplätze

Österreichs Wälder wachsen und wachsen. Dabei würden von einer professionellen Bewirtschaftung alle profitieren. (Foto: ÖBf-Archiv/Franz Pritz)

Die heimischen Wälder wachsen und wachsen. Dabei könnte Jahr für Jahr viel mehr Holz geerntet werden. Dadurch würde der Wirtschaftskreislauf gestärkt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Firmen wie Stora Enso übernehmen dabei sogar sämtliche Serviceleistungen für Waldbesitzer.

Die österreichischen Wälder beherbergen 3,4 Milliarden Bäume und über 65 verschiedene Baumarten. Somit hat Österreich dreimal so viel Waldfläche, wie etwa Deutschland oder die Schweiz. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergibt das 391 Bäume pro Österreicher.

Die österreichischen Wälder wachsen

Vier von fünf Bäumen sind in Österreich in Privatbesitz. Damit liegen die heimischen Waldbesitzer im weltweiten Vergleich auf Platz zwei. Und doch: Das "private Holz" wird wirtschaftlich nur in geringem Ausmaß genutzt. So wächst in Österreich Jahr für Jahr mehr Holz nach, als geerntet wird. Ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen, wie Almen, Weiden und Mähwiesen werden wieder zunehmend zu Wald, wodurch der Holzvorrat in den letzten 40 Jahren um fast die Hälfte gewachsen ist.

Doch genau hier liegt viel Potenzial brach, denn die Bewirtschaftung von Waldflächen schafft auch Arbeitsplätze. Die gesamte Wertschöpfungskette rund ums Holz sichert in unserem Land 300.000 Arbeitsplätze. 100 Erntefestmeter zusätzlich verarbeitetes Holz entspricht einem Arbeitsplatz.

Den eigenen Wald bewirtschaften lassen

Als führender holzverarbeitender Betrieb stellt Stora Enso eine Reihe von Hilfeleistungen für Waldbesitzer zur Verfügung.

Auf www.storaensowald.at erfährt man alles rund um die richtige Waldbewirtschaftung und –pflege und kann sogar einen Beratungstermin mit einem Stora Enso-Spezialisten vereinbaren. Die Palette reicht dabei von Dienstleistungen wie Rundholzeinkauf und Beratung, bis hin zu Stockkauf und einer Checkliste für Waldeigentümer.

Mithilfe neuestem forstwirtschaftlichen Know-How ermittelt das Team des Stora Enso Rundholzeinkaufs Grundstücksgrenzen, organisiert Holzlagerplätze oder unterstützt bei forstwirtschaftlichen Behördengängen. Besonders attraktiv für neue Waldbesitzer ist der Stockkauf, bei dem die gesamte Waldbewirtschaftung übernommen wird. Stora Enso berücksichtigt dabei alle Holzarten und kauft selbst Industrieholz und Biomasse. Zudem legt man großen Wert darauf, nur mit Unternehmen zu kooperieren, die nachhaltige und fachgerechte Holzernte garantieren.

„Um das Ökosystem Wald zu erhalten und zu schützen, unterstützen wir insbesondere neue Waldbesitzer ohne forstwirtschaftlichen Hintergrund darin, den Wald nach aktuellen Standards zu bewirtschaften“, erklärt Norbert Hüttler, Einkaufsleiter Holz in Zentraleuropa bei Stora Enso.
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