23.01.2018, 20:31 Uhr

Illegale Geräte, Drogenhandel und Prostitution – SOKO Glücksspiel zieht Bilanz

Die niederösterreichische "SOKO Glücksspiel" mit Spezialisten von Finanzpolizei, Bezirkshauptmannschaften und Exekutive hat laut Landesrat Tillmann Fuchs eine Erfolgsbilanz zu verbuchen. (Foto: photonews.at/Georg Schneider)

Die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels wird in Niederösterreich durch die eigens eingerichtete SOKO Glücksspiel forciert. Landesrat Tillmann Fuchs zieht nach den ersten acht Wochen zufrieden Bilanz.

"Durch illegales Glücksspiel werden nicht nur viele Familien in den wirtschaftlichen Ruin getrieben, auch die Begleitkriminalität spielt eine wesentliche Rolle. Da dürfen wir nicht wegschauen.", erklärt Tillmann Fuchs, zuständiger Landesrat für die Bekämpfung von illegalem Glücksspiel.

37 illegale Geräte beschlagnahmt

Der parteifreie Landesrat Fuchs zieht nach den ersten acht Wochen zufrieden Bilanz. Bisher wurden in den Bezirken Baden, Gmünd, Hollabrunn und Wiener Neustadt insgesamt 37 illegale Geräte beschlagnahmt.

Vereinzelt sei man auch weiteren Straftatbeständen auf die Schliche gekommen. So seien etwa schwerwiegende Delikte wie Drogenhandel und illegale Prostitution aufgedeckt worden. In drei Fällen kam es sogar zu einer Betriebs- bzw. Teilbetriebsschließung.

Finanzpolizei und Strafbehörden machen gemeinsame Sache

Laut Fuchs habe sich die spezielle Schulung der Strafbehörden durch die Finanzpolizei als effektives Mittel erwiesen. Durch die Zusammenarbeit der beiden Organe konnte man etwa auch Wiederholungstäter gezielt verfolgen.

Auch Michael Aigner, Leiter der Finanzpolizei für Niederösterreich und Burgenland, zeigt sich zufrieden und nennt die Zusammenarbeit von Finanzpolizei und Bezirkshauptmannschaften als Schlüssel zum Erfolg. Bis zu 24 Einsätze könne man dadurch gleichzeitig durchführen.

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