21.10.2017, 12:45 Uhr

NÖ Regionalförderung feiert 30 Jahre – Verlängerung bis 2027 beschlossen

ecoplus Sprecher der Geschäftsführung Helmut Miernicki, Landesrätin Petra Bohuslav, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schneeberger, ecoplus kaufmännischer Geschäftsführer Jochen Danninger (Foto: Daniel Hinterramskogler)

1987 startete das Land Niederösterreich das Regionalisierungsprogramm. Umgesetzt von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, wurden in diesen 30 Jahren mit mehr als 2.800 realisierten Projekten Milliarden-Investitionen in den Regionen ausgelöst.

400 Gäste feierten gemeinsam in der Messe Wieselburg "30 Jahre Regionalförderung". Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schneeberger sowie die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger ließen dabei nicht nur die letzten drei Jahrzehnte Revue passieren, sondern warfen auch einen Blick in die Zukunft.

Verlängerung bis 2027 fix

„Der niederösterreichische Landtag beschließt dieser Tage die Verlängerung der Regionalförderung auch nach Ablauf der aktuellen Förderperiode 2020. Wir werden ab dann jährlich 32 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Regionen zur Verfügung stellen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Das Ziel der Regionalförderung war und ist es, die Regionen zu stärken und als attraktive Wirtschaftsräume, Kulturräume und damit auch Lebensräume für die Menschen zu erhalten und zukunftsfit zu machen – dieses Konzept ist voll aufgegangen. In 30 Jahren Regionalförderung wurde wirklich Großes geschaffen“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beeindruckt.

Und es geht mit Volldampf weiter: In einem Europa der Regionen ist der Entschluss des Landes Niederösterreich, die Regionalförderung auch nach 2020 weiterzuführen, der richtige Schritt. „Wer ein starkes Europa will, muss die Kohäsionspolitik stärken. Europa kann man nur in den Regionen sichtbar machen! Mit diesem Beschluss sollen daher auch die Bemühungen des Landes Niederösterreich im Hinblick auf die Weiterführung der EU-Regionalförderung zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen explizit unterstützt werden“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner weiter.

In ganz Niederösterreich wurden seit dem Start der Regionalförderung über 21.300 regionale Arbeitsplätze in allen Landesteilen geschaffen bzw. gesichert und über 2.800 Projekte abgewickelt. Zwei dieser Projekte wurden stellvertretend für alle im Rahmen der Jubiläumsgala vorgestellt: Geschäftsführerin Adelheid Kühmayer präsentierte die LOISIUM WeinErlebnisWelt und Karl Morgenbesser, Geschäftsführer der Familienarena St. Corona am Wechsel, informierte über die erfolgreiche Entwicklung der Region zur Ganzjahresdestination.

„Im Rahmen der Regionalförderung konnten mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Milliarden Euro in den Regionen Investitionen von rund 2,9 Milliarden Euro ausgelöst werden, hier zeigt sich die große wirtschaftliche Bedeutung der Regionalförderung für die Regionen. Denn da der Großteil der Projekte mit lokalen Unternehmen umgesetzt wird, sichern und schaffen sie Arbeitsplätze. Gleichzeitig war und ist die Regionalförderung auch eine wichtige Säule zur Umsetzung der Wirtschafts- und Tourismusstrategie des Landes. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Regionen, den Projektträgern und dem Land Niederösterreich entstehen zukunftsweisende Projekte. Auf diese Weise wird die Entwicklung der niederösterreichischen Regionen gestärkt“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.
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