05.09.2016, 13:41 Uhr

Rückblick: Mit einer 'bierigen' Idee ins 2015er-Finale

(Foto: Bezirksblätter/Daniela Matejschek)

Alltägliche Probleme brauchen manchmal auch alltägliche Lösungen

NÖ. Manche Probleme klingen vielleicht banal, und dennoch sucht man verzweifelt nach einer Lösung dafür. Wie auch Andreas Göstl aus Amstetten. Der Hobbymusiker hatte nämlich ein Dauerproblem mit seinen Bandmitgliedern: Alle tranken gerne Bier, doch die Dosen aus dem Gemeinschaftskühlschrank zu bezahlen "vergaßen" viele.
"Also habe ich mir damals gedacht: Da muss man doch etwas Schweißen können, um die Bierentnahme an den Geldeinwurf zu koppeln", grinst Andreas Göstl und bewarb sich mit seiner Idee samt Prototyp bei "120 Sekunden".

Sein "Bier-o-mat" passt in jeden Kühlschrank, kann mit Dosen und Flaschen aller Größen gefüttert werden und gibt diese nur her, wenn ein Eurostück eingeworfen wird. "Gedacht ist er vor allem für Vereine, die dasselbe Problem haben wie ich damals. Seitdem funktioniert bei den Bandproben alles perfekt, jeder zahlt."

Die Baupläne des "Bier-o-mat" konnte Göstl bei einer WIFI-Fortbildung sogar als Abschlussarbeit einreichen. Und seit dem vergangenen Jahr hat er seine Erfindung weiter verbessert. "Ein Konstruktionsprogramm macht es möglich, den Bier-o-mat passgenau für Dosengrößen quasi mit nur einem Klick zu bauen. Das verkürzt die Bauzeit und verringert Kosten." Mit ein paar Hundert Euro ist man übrigens dabei.


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