12.07.2018, 11:20 Uhr

Wohnbauförderung erneuert

Wer auf mineralölbasierte Dämmung verzichtet, bekommt mehr Förderung. (Foto: Jan Jansen/Fotolia)

Nachhaltiges Bauen bringt bis zu 45.000 Euro mehr.

OÖ. Die Wohnbauförderung hat zum Ziel leistbares Bauen und Wohnen zu gewährleisten. Die Förderung wurde zeitgemäß und zielgerichtet vom Wohnbauressort überarbeitet und bringt Neuerungen mit sich.


Nachhaltig Bauen

Wer auf mineralölbasierte Dämmungen verzichtet, bekommt künftig eine zusätzliche Förderung. Für ergänzendende, energietechnische Maßnahmen sind unterschiedliche Förderzuschläge vorgesehen: 5.000 Euro für die Errichtung eines Niedrigenergiehauses,  weitere 5.000 Euro für die Errichtung eine Optimalenergiehauses und 10.000 Euro zusätzlich  für den Verzicht auf mineraltölbasierte Dämmstoffe an der thermischen Hülle. Die Förderung kann im Vergleich zum Standardhaus bei einer nachhaltigen Bauweise insgesamt um bis zu 45.000 Euro erhöht werden.

Variable Verzinsung

Außerdem wurde die Finanzierung mit variabler Verzinsung neu aufgestellt. Der Ratenverlauf wurde geglättet und die Tilgung des Kapitals setzt schon mit dem Beginn der Laufzeit in einem höheren Maß ein. Die Höhe des Zuschusses beträgt ein Sechstel des Darlehensbetrags aufgeteilt auf die Laufzeit.

Die bereits bestehenden Fördervarianten wurden verlängert: der Direktzuschuss von sechs Prozent und die Fixzins-Variante.

"Oberösterreich ist damit einmal mehr DAS Wohnbauland und bietet einzigartige Konditionen für die Förderwerber. Die Fixzinsvariante ist in Oberösterreich einzigartig und auch die Bestimmungen der neuen Eigenheimverordnung schaffen für Oberösterreich die Möglichkeit ohne erdölbasierte Dämmstoffe, also mit nachhaltiger Bauweise, in den Genuss der Wohnbauförderung zu kommen", so Manfred Haimbuchner, Wohnbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter.
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