13.11.2017, 09:58 Uhr

Landeshauptmann Stelzer gratuliert Goldhaubenfrauen zu UNESCO-Auszeichnung

Bezirksobfrau von Linz-Stadt Christine Huber, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesobfrau Martina Pühringer, Bezirksobfrau-Stellvertreterin von Perg Helene Aichhorn und der Präsident des OÖ. Forum Volkskultur Herbert Scheiböck (v.l.). (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)
OÖ. Besondere Ehre und Anerkennung für die Goldhaubengemeinschaft: die „Herstellung und Verwendung der Linzer Goldhaube“ wurde von der UNESCO in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Goldhaube ist damit eine von insgesamt 25 Traditionen und Brauchtümern in Oberösterreich, die sich derzeit auf dieser nationalen Liste befinden.

Landeshauptmann Thomas Stelzer gratulierte der Landesobfrau der Goldhaubengemeinschaft Martina Pühringer zu dieser Auszeichnung: „Die Aufnahme der Goldhauben in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist eine Anerkennung und Bestätigung der besonderen Rolle der Goldhaubenfrauen in der Volkskultur unseres Landes. Ich freue mich, dass mit dieser Liste auch sichtbar wird, wie gut die oberösterreichische Volkskultur im österreichweiten Vergleich aufgestellt ist. Immerhin kommt rund ein Viertel aller von der UNESCO in Österreich ausgezeichneten Bräuche und Traditionen aus Oberösterreich, oder hat einen starken Bezug zu unserem Land.“

In Oberösterreich gibt es derzeit rund 17.000 aktive Goldhaubenfrauen in 433 Orts- und 17 Bezirksgruppen. Die Goldhaubengemeinschaften sind neben ihrer kulturellen und volkskulturellen Arbeit vor allem im karitativen Bereich tätig.

Die österreichweite Liste des immateriellen Kulturerbes umfasst zurzeit 103 Bräuche und Traditionen. Zum immateriellen Kulturerbe gehören Wissen und Können rund um kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz, Theater, Musik, Bräuche und Feste, traditionelle Handwerkstechniken – im Umgang mit den lokalen, natürlichen Gegebenheiten. Ein wesentlicher Punkt für eine Aufnahme in die österreichische Liste des immateriellen Kulturerbes ist der Nachweis, dass das jeweilige Brauchtum bis heute seit mindestens drei Generationen hinweg durchgängig gepflegt wird.
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