16.10.2017, 17:18 Uhr

Das sagen die Perger Funktionäre zum Wahlergebnis

Nikolaus Prinz (Foto: VP)
BEZIRK PERG. Das sagen die politischen Funktionäre der Parteien aus dem Bezirk Perg zum Wahlergebnis der Nationalratswahl am 15. Oktober.

Alle Ergebnisse finden Sie auf meinbezirk.at/wahl17-ooe

Nationalrat Nikolaus Prinz aus St. Nikola (Kurz-ÖVP): "Für die ÖVP ist das Resultat sehr erfreulich. Auch im Bezirk Perg konnten wir deutlich zulegen. Danke an alle, die ihren Beitrag dazu geleistet haben. Ich bin überrascht, dass die SPÖ so davon gekommen ist. Das Thema Tal Silberstein im Wahlkampf hat auch uns nicht gut getan, trotzdem ist sich ein 3er vorne ausgegangen. Gott sei dank hatten wir einen Sebastian Kurz, sonst würde es anders aussehen. Ich würde mir wünschen, dass es bei Grünen und Pilz umgekehrt wäre."
Ob Prinz wieder in den Nationalrat einzieht, steht noch nicht fest. "Mein persönliches Schicksal wird sich entscheiden, ich sehe dem mit Gelassenheit entgegen", sagt er.

Bundesrätin Rosa Ecker aus Saxen, Mühlviertel-Kandidatin der FPÖ: "Recht gefreut hat mich das Ergebnis in meiner Heimatgemeinde Saxen. Wir können aber auch österreichweit sehr zufrieden sein. Wir sind stolz auf unsere Leute und was wir erreicht haben. Was im Wahlkampf abgelaufen ist – Stichwort Tal Silberstein – war eine Riesensauerei. Die FPÖ führte den saubersten und seriösesten Wahlkampf."

SP-Mühlviertel-Spitzenkandidatin Sabine Schatz aus Ried in der Riedmark: "Zuerst möchte ich mich bei allen, die uns am Sonntag ihre Stimme gegeben haben, herzlich bedanken. Wir haben im Bezirk ein respektables Ergebnis erreicht, dennoch schmerzt der leichte Verlust und es ist bitter, dass wir nicht mehr Erste sind. Jetzt gilt es für mich ganz klar: Wir dürfen diesen Rechtsruck nicht verstärken, in dem wir selber in diese Kerbe schlagen oder ihn mittragen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen mit Christian Kern an der Spitze jene Kraft sein, die ein offenes, demokratisches und vielfältiges Österreich verteidigt. Für eine Politik für die breite Masse der Bevölkerung und nicht die wenigen Privilegierten."

Martina Eigner aus Katsdorf, Bezirkssprecherin Grüne: "Es ist eine Katastrophe. Wir sind noch alle in  Schockstarre. Auf Bundesebene dürfte einiges falsch gelaufen sein. Wir müssen das auch auf Gemeinde- und Bezirksebene reflektieren. Für mich stellt sich die Frage, was der Rechtsruck für Österreich bedeutet. Wir müssen auf Gemeinde- und Bezirksebene dagegen steuern."
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