03.09.2014, 16:00 Uhr

189.533 Euro kostet durchschnittlich ein Einfamilienhaus in Oberösterreich

(Foto: Eisenhans/Fotolia)
In Oberösterreich ziehen in fast allen Bezirken die Preise für Einfamilienhäuser an. Das zeigt der aktuelle Immobilienspiegel von RE/MAX Austria. Ausnahmen von diesem landesweiten Trend sind nur die Bezirke Linz und Linz-Land, Perg und Urfahr-Umgebung, wo die Einfamilienhauspreise in der ersten Jahreshälfte 2014 entgegen dem Landestrend nicht steigen sondern nachgeben.

In absoluten Euro vorne liegt die Landeshauptstadt Linz mit 293.699 Euro pro Einfamilienhaus, danach folgen die Bezirke Vöcklabruck mit 248.827 Euro und Gmunden mit 216.042 Euro noch knapp vor Linz-Land mit 213.247 Euro. Am unteren Ende der Durchschnitts-Preis-Skala pro Einfamilienhaus liegen die Bezirke Schärding mit 141.631 Euro, Kirchdorf mit 135.557 Euro und Rohrbach mit 130.024 Euro pro Einfamilienhaus.

Die meisten Häuser wurden in Wels und Wels-Land gehandelt, gefolgt von den Bezirken Braunau, Gmunden und Linz-Land. Diese vier Bezirke verzeichneten 46,3 Prozent aller Einfamilienhausverkäufe in Oberösterreich im ersten Halbjahr 2014.

Die Anzahl der verbücherten Einfamilienhäuser liegt im ersten Halbjahr 2014 bei 758. Das entspricht einem Wert von 157 Millionen Euro. Der Durchschnittspreis pro Einfamilienhaus kletterte um 6,5 Prozent auf 189.533 Euro.

„Der Markt für Einfamilienhäuser in Österreich entwickelt sich seit geraumer Zeit weitgehend ruhig und konstant und zeigt im Großen und Ganzen keine wesentlichen Auffälligkeiten. Dem derzeitigen Angebot steht weiterhin eine gute Nachfrage von Eigennutzern mit dem notwendigen Eigenkapital gegenüber“, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer. "Wir erwarten bei Einfamilienhäusern keine steigenden Preise, im Gegenteil, in vielen Regionen ist mit leichten Rückgängen zu rechnen", so Reikersdorfer.
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