19.10.2016, 07:00 Uhr

Eine Million Euro fehlt noch

Hermann Pühringer, Rudolf Trauner, Michael Strugl, Angelika Sery-Froschauer, Thomas Stelzer und Walter Bremberger feierten das 70-Jahr-Jubiläum. (Foto: STURMFotografie)

Das Bildungsinsitut WIFI plant Vollkostendeckung bis zum Jahr 2020

OÖ. Als Mitte der 40er-Jahre die ersten 69 Kurse mit 1.600 Teilnehmern beim WIFI starteten, konnte wohl noch niemand ahnen, wie es 70 Jahre später aussieht: Heute werden an die 9.300 Kurse angeboten, in denen etwa 87.700 Teilnehmer pro Jahr ihr Wissen erweitern. "Die Marke WIFI hat heute einen Bekanntheitsgrad von 99,4 Prozent in Oberösterreich", freut sich WIFI-Institutsleiter Harald Wolfslehner zum Jubiläum.

"Wettbewerbsvorteil ist Qualität der Trainer"

Mit 46 Millionen Euro Umsatz ist das WIFI OÖ das größte der neun Wirtschaftsförderungsinstitute im Bundesländervergleich. Es wird als GmbH geführt und ist operativ im Plus. Zur Vollkostendeckung fehlt noch eine Million Euro. Diese Hürde will man bis zum Jahr 2020 geschafft haben. "Der größte Wettbewerbsvorteil ist die hohe Qualität der Trainer", erklärt Wolfslehner. So werden jährlich 200.000 Euro in die methodisch-didaktische Ausbildung der Kursleiter investiert, denn die WIFI-Trainer sind Experten aus der Praxis. Rund ein Fünftel der Kurse wird jährlich erneuert, derzeit haben Sprachkurse für Flüchtlinge und die Digitalisierung große Potenziale für das Institut. "Das WIFI sieht mehr denn je seinen Auftrag darin, Trends frühzeitig zu erkennen und seine Weiterbildungsangebote auf diese Entwicklungen anzupassen", sagt Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner.
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