15.11.2016, 12:01 Uhr

Weniger Geld, teure Grundstücke

Kleinere, kompaktere Häuser werden nachgefragt: Im Bild das Modell "Alea", das bei Baufamilien sehr beliebt ist. (Foto: WimbergerHaus)

Für Häuslbauer wird der Traum von eigenen vier Wänden schwierig.

OÖ. Der Fertighausbauer Wimberger hat im vergangenen Geschäftsjahr 64 Millionen Euro umgesetzt – das sind um 24 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch 2017 kann man mit einem leichten Plus rechnen. Damit hat sich die Expansionstätigkeit des Unternehmens auf der anderen Seite der Enns ausgezahlt: "Unser Wachstum ist auf Niederösterreich zurückzuführen", erklärt Unternehmenschef Christian Wimberger.
Dabei sind die Rahmenbedingungen für die Baufamilien nicht einfach: Die Kunden haben tendenziell weniger Geld zur Verfügung, die Grundstückspreise werden aber gleichzeitig teurer. Damit geht der Trend vor allem zu kleineren, oft schwierig zu bebauenden Grundstücken und kleineren, kompakteren Häusern. Einmal mehr spricht sich Wimberger dafür aus, die hohen Auflagen für die Wohnbauförderung zu überdenken. Im kommenden Jahr wird Wimberger einen neuen Standort in Ybbs in Niederösterreich eröffnen. Zudem will er das Gebiet rund um Ried im Innkreis forcieren. Außerdem wird der Schauraum in Linz um 140 auf 450 Quadratmeter erweitert.
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