16.11.2017, 10:00 Uhr

Advent: Weder Kranz noch Finger verbrennen

Adventskränze üben auf Kinder eine Faszination aus. (Foto: Herby ( Herbert ) Me / Fotolia)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Gut so, aber der Finger soll bitte nicht in Flammen aufgehen.

Der erste Adventssonntag der Weihnachtssaison fällt in diesem Jahr auf den 3. Dezember. Endlich die erste Kerze des Wochen davor selbst gebastelten Kranzes anzünden zu können, ist nicht zuletzt für Kinder ein absoluter Höhepunkt. Bei vorsichtigen Eltern spielen in dieser Zeit aber auch Sorgen ob möglicher Verbrennungen eine Rolle. Den Adventskranz, angezündete Kerzen vorausgesetzt, stets im Auge zu behalten, ist für die meisten eine Selbstverständlichkeit.

Spiel mit dem Feuer

Die Weihnachtszeit verleitet viele Kinder aber auch zum wortwörtlichen Spielen mit dem Feuer. Den Finger einmal schnell durch die Flamme zu ziehen oder ein abbrennendes Zündholz möglichst lange in der Hand zu halten, sind beliebte Mutproben. Falls da doch einmal etwas schiefgeht, ist es wichtig, rasch zu handeln. Mit Decken und eventuell auch Wasser kann man kleinere Feuerstellen gut löschen, der Betroffene sollte zudem so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Kleidung und Schmuck speichern die Wärme und gehören daher rasch abgelegt. Kleidungsstücke, die bereits mit der Haut verklebt sind, sollte man erstmal ignorieren. Auch bei leichten Verbrennungen müssen die entsprechenden Stellen mit lauwarmen - nicht eiskalten! - Wasser gekühlt werden. In der Apotheke erhältliche Cremes beschleunigen den Heilungsprozess der Brandwunde zusätzlich.

Die richtige Reaktion auf die häufigsten Kinderunfälle finden Sie hier...


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