31.03.2017, 09:00 Uhr

Allergien und Asthma: Frauen betroffen

Weibliche Geschlechtshormone machen Frauen anfälliger für Allergien und Asthma. (Foto: Geza Farkas - Fotolia.com)

Einer Studie der MedUni Wien zufolge leiden Frauen häufiger an Allergien und Asthma. Weibliche Geschlechtshormone erhöhen das Risiko dafür.

Sind im Kindesalter noch mehr Burschen von Allergien und Asthma betroffen, so wandelt sich das Blatt spätestens ab der Pubertät. Ab diesem Zeitpunkt steigt bei jungen Mädchen der Östrogenspiegel, der für die verstärkte Krankheitsneigung sorgt. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron dürfte hingegen sogar eine gewisse Schutzfunktion haben.

Hormonpräparate machen empfindlicher

Doch nicht nur der natürliche Hormonhaushalt spielt bei der Entwicklung von Allergien eine Rolle. Speziell künstliche Hormongaben, etwa in Form der Antibabypille oder Hormonersatztherapien steigern die Empfindlichkeit gegen Umweltschadstoffe. Reaktionen wie beispielsweise Ekzeme, Akne und Atembeschwerden können die Folgen sein.

Vorsicht in der Schwangerschaft

Bei schwangeren Frauen ändert sich der Hormonhaushalt, wodurch sich im wahrsten Sinne des Wortes neue Umstände ergeben – auch in Hinblick auf bis dato unentdeckte oder bereits vorhandene Erkrankungen. Unbehandelt kann sich Asthma bei einem Drittel der Schwangeren verschlechtern. Da Allergien oft in Asthma übergehen, sollte bereits vor Eintritt der Schwangerschaft ärztlicher Rat eingeholt werden.


Alle Details zur Studie finden Sie auf gesund.at

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